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I Heart Sharks – Anthems

Musik

Lange mussten die Fans von I Heart Sharks auf das neue Album von den drei Jungs warten. Jetzt ist es fast so weit. Am 28. März kommt "Anthems" in die Läden. PLANBAR hatte die Möglichkeit schon vorab rein zuhören.

Die drei Musiker von I Heart Sharks, Pierre Bee, Simon Wangermann und Martin Wolf trafen sich 2007 im Berliner Berghain und wussten sofort, dass sie gemeinsam Musik machen wollen. Genauer gesagt Maschinenmusik, die trotzdem eine menschliche Seele hat. Sie wollten Gitarren benutzen, die wie Synthesizer klingen und Synthesizer als Gitarren benutzen. Sie wollten Musik schaffen, die die Behauptung widerlegt „Musik, die den Körper bewegt, könne den Geist nicht bewegen und umgekehrt“.

Bevor sie im Jahr 2011 ihr erstes Album veröffentlichten, waren sie vier Jahre auf Tour. Sie spielten in verlassenen Treppenhäusern, umfunktionierten Flugzeughangern und waren als Support auf Europatourneen mit Acts wie Friendly Fires und Natalia Kills. Und trotzdem hatten I Heart Sharks noch genug Zeit, um im Jahr 2011 ihr erstes Album zu veröffentlichen.

Danach wurde alles größer. Nicht nur die Fanbase, sondern auch die Locations, in denen I Heart Sharks spielten. 2012 spielten sie unter anderem auf dem Melt! Festival, in der Dortmunder Westfalenhalle gemeinsam mit Kraftklub und in ihrer Heimatstadt Berlin auf dem Berlin Festival. Außerdem gingen die Singelauskopplungen „Wolves“ und „Neuzeit“ durch die Decke.

In diesem Jahr folgt das lang ersehnte zweite Album von I Heart Sharks – „ANTHEMS” (28.03.2014).

 

IHS albumcover - final

 

Der Song Anthem handelt von der ersten großen Liebe und die Erinnerungen, die man an diese Zeit hat. Der gewaltige Sound im Refrain passt sehr gut zu dem Lied, denn Anthem heißt übersetzt Hymne oder Lobgesang. Es wirkt trotzt allem nicht überladen, sondern trotzdem modern und bildet außerdem einen wunderbaren Kontrast zu den ruhigen Strophen.

To be Young ist die erste Singleauskopplung aus dem neuen Album und erscheint am 14.03. im Handel. Anfangs fühlt man sich bei diesem Lied, durch den Bass, musikalisch in die 80/90er Jahre versetzt. Auch dieser Song hat einen sehr gewaltigen Klang. Trotzdem ist der Rhythmus mitreißend und schon nach wenigen Takten wippt der Fuß mit.

 

Im Gegensatz dazu steht der Song Half a Heart. Hier geht es von Anfang an ruhiger zu. Die Stimme des Sängers wird deutlich in den Vordergrund gestellt und nur durch einzelne Akkorde unterstützt. Das Lied gewinnt immer mehr an Fahrt, bleibt aber insgesamt ruhig. Dadurch hat man Zeit auf den Text zu hören und sich im Gesang zu verlieren. Rund wird der Song durch das Ende, denn dann steht der Gesang wieder im Vordergrund und wird nur von einigen Akkorden unterstützt.

Verschiedene Musikrichtungen werden in diesem Album vermischt. Man hört in dem einen Lied Gitarren-, Bass- und Schlagzeugklänge, die im Nächsten schon wieder von ruhigem Gesang abgelöst werden. Bei einigen Songs hört man nur wenige Takte und kann sich nicht mehr auf dem Stuhl halten. Bei anderen hört man zuerst auf den Text und denkt darüber nach.
Alles in allem ein wirklich gutes Album, das schnell zu Ohrwürmern führt!