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Gezeichnet für´s Leben – Beruf Tätowierer

News rund um die Ausbildung

Hast du schon einmal mit dem Gedanken gespielt, Tätowierer zu werden? Man zeichnet an Motiven und verewigt seine Kunst auf der Haut seiner Kunden. Aber Halt! Wo kann ich eine Ausbildung zum Tätowierer machen?

Um eine Ausbildung zum Tätowierer machen zu können, musst du mindestens 18 Jahre alt sein. Natürlich solltest du zeichnerisch begabt sein und bereits eine Mappe mit Motiven zur Hand haben. Dann geht es auf die Suche nach einem geeigneten Tattoo- Studio. Für die Ausbildung gibt es keine gesetzlichen Vorgaben. Das bedeutet, jeder kann diesen Beruf ausüben. Umso wichtiger ist es, dass du an einen seriösen Arbeitgeber kommst. Dann könnt ihr die inhaltlichen Vorgaben bestimmen. Zuerst lernst du die allgemeinen Abläufe kennen: Der Kunde kommt mit einer Idee oder einer Vorlage, das Motiv wird gezeichnet und dann tätowiert. Bevor du an die Haut deiner Kunden darfst, musst du lange üben. Erst werden Zeichnungen angefertigt. Dabei gibt dir dein Arbeitgeber Tipps bei Schattierungen oder hilft dir, deine Technik zu verbessern. Dann übst du an Schweinehaut, da diese der menschlichen sehr ähnlich ist.
Sobald er mit deinen Arbeiten zufrieden ist und es dir zutraut, kannst du deine ersten kleinen Arbeiten auf die Haut deiner Kunden bringen. Auch hier steht dir dein Ausbilder zur Seite. Je mehr Übung du hast, desto selbstständiger arbeitest du auch.

Kosten, Gehalt und Dauer

Bei dieser Ausbildung trägst du die Kosten für das Material selbst, z.B. die Maschine, die Nadeln oder die Handschuhe. Wie hoch die Kosten sind, hängt vom Hersteller ab. Ein geregeltes Gehalt gibt es nicht. Tätowierer nehmen meist einen Stundensatz von ca. 90 bis 120 €. Andere wiederum schätzen die Arbeit am Tattoo ab und bestimmen ihren eigenen Preis. Dies sind nur Richtwerte. Kosten, die einkalkuliert werden müssen,
sind Materialkosten, Zeitaufwand für die Vorbereitung des Motives und natürlich die Zeit des Tätowiervorgangs.

Tattoowierer bei der Arbeit
Tatowierer bei der Arbeit

Aussichten nach der Ausbildung

Bedenke, dass diese Ausbildung keine feste Dauer hat. Um später auf eigenen Füßen als Tätowierer zu stehen, benötigst du Übung und Erfahrung. Außerdem musst du dir einen Namen machen, denn ohne Kundschaft gibt es keine Einnahmen. Sei dir sicher, dass dein zeichnerisches Talent ausreicht. Probiere dich aus und finde deinen eigenen Stil. Habe immer eine Mappe mit deiner Arbeit dabei. Erkundige dich beim Tattoo-Studio
deines Vertrauens!