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Fort- und Weiterbildungstipps

Ausbildungsfinder

Wozu sollte ich mich weiterbilden?

 

Ganz einfach, viele Menschen glauben dass Sie nach der Schule, nach dem Studium oder nach der Ausbildung endlich mit den Schul- und Weiterbildungskram fertig sind. Dies ist nur leider schlichtweg daneben. In vielen Berufen ist es sogar Pflicht sich weiterzubilden da man sonst den Beruf nicht mehr ausüben kann. Während der nebenher aktuellen Tätigkeit kann es aber sehr nützlich sein. Deshalb möchten wir euch mal ein paar Fakten auf den Tisch legen und vorstellen:

Was bringt mir das fort- und weiterbilden?

 

Weiter- und Fortbildungen können später den Stand in der eigenen Firma erhöhen und man hat bessere Chancen, wenn es um die Verhandlung des Gehaltes oder um Gehaltserhöhungen geht.

Es kann auch dazu dienen die eigene Stelle im Betrieb zu festigen, wenn es dem Betrieb finanziell mal nicht so gut geht. Denn je mehr einer weiß und kann, desto wertvoller ist er.

Desweiteren gilt für alle die noch keinen Job haben, dass man mit fachlichem Wissen gut in Vorstellungsgesprächen punkten kann. Da Sie ja dann schon Vorkenntnisse besitzen, ist es weniger Aufwand für den Betrieb Sie einzuarbeiten, was Ihre Chancen den Job zu bekommen durchaus erhöhen kann.

Vielerlei Weiterbildungen zum Beispiel in der Bewerbung vermitteln dem Betrieb zum Beispiel bei  einer Bewerbung den Eindruck dass Sie sich engagieren. Natürlich sollten dabei die Weiterbildungen  halbwegs mit dem gewünschten Beruf übereinstimmen. Zudem erhöht es den Wert auf den Arbeitsmarkt und man kann nie wissen was für interessante Leute man auf Fortbildungen kennenlernt, die einen weiterbringen können.

Welche Varianten zur Weiterbildung gibt es?

 

Selbststudium – das pauken von zu Hause aus

è Womit:                Bücher, Internet oder was sonst noch lehrreich sein kann

è Vorteil:                geringe oder keine Kosten, selbständige Zeiteinteilung

è Nachteil:             kein direkter Austausch mit Anderen, keine Zertifizierung, Selbstdisziplin

nötig

 

Onlinekurse – Bildung per Internet

è Womit:                                PC bzw. Laptop, Internet, Online-Ansprechpartner

è Vorteil:                                geringe Kosten, meist flexible Zeiteinteilung, Zertifizierung

è Nachteil:             Umgang mit PC o.ä. notwendig, reduzierte oder keine Kontakte zu Lehrern

und anderen Schülern

 

Interne Seminare/ Schulungen – internes weiterbilden im Betrieb

è Womit:                                Mitarbeiter und Medien welche vor Ort sind

è Vorteil:                                keine Fahrt- und Aufenthaltskosten oder Übernachtungen, Zertifizierung

è Nachteil:             meistens nur aufs Unternehmen und interne Prozesse bezogen

 

Externe Seminare/ Schulungen

è Womit:                                Dienstleister, Dozenten, Lehrer

è Vorteil:                                motivierender und informeller Austausch mit Anderen, Zertifizierung

è Nachteil:             hohe Kosten, meist höherer Zeitaufwand

 

 

 

Was kann ich als Schüler/in tun?

 

Viele Schulen bieten mittlerweile nützliche Kurse an, die es zu besuchen lohnt.

Zum Beispiel wenn man Büro-,  Media- oder Informatikkaufmann/-frau werden möchte, lohnt es sich Informatikkurse zu besuchen und den Umgang mit Microsoft Office, also PowerPoint, Excel und Word zu lernen. Falls dieser Kurs nicht angeboten wird oder man schon andere Kurse besucht kann man sich auch über das Internet belesen bzw. das oben erwähnte Selbststudium nutzen. Da Microsoft  Office ja sehr oft in der Schule für Hausaufgaben, Hausarbeiten und Präsentationen verwendet wird, kann es bei weitem nicht schaden, wenn man sich damit ein bisschen auskennt.

 

Wenn es bei euch solche Möglichkeiten gibt, dann nutzt diese am besten. Ansonsten können Fortbildungen und Zertifizierungen viel Geld kosten. Und wer möchte schon als Schüler sein Geld für Bildung ausgeben? Ganz genau, wahrscheinlich niemand. Falls man aber auf seinen Wunschberuf super fixiert ist, kann man natürlich auch einen günstigen Onlinekurs absolvieren. Ansonsten ist das Selbststudium für Schüler meistens die beste Alternative, weil sie gratis und zeitlich flexibel manage bar ist. Wenn man seinen Traum-, Wunschberuf oder zumindest seine Interessen kennt fällt das weiterbilden in der Freizeit auch schon etwas leichter. Wer weiß, ob man vielleicht etwas von dem Wissen bei der nächsten Hausarbeit in der Schule gebrauchen kann.

 

Was kann ich als Student/in oder Auszubildende/r tun?

 

Viele Unternehmen besonders größere Firmen bieten Job-Rotationen, Abteilungswechsel und

E-Learning an, was zur obigen Kategorie der internen Seminare/Schulungen angehört.

Da lohnt es sich auf jeden Fall mal bei den zuständigen Mitarbeitern oder Abteilungen nachzufragen.

Ansonsten bieten Unternehmen auch oft die Möglichkeit solche Projekte wie E-Learning selbst ins Leben zu rufen.

Zudem kommen für Auszubildende und Studenten alle obigen Kategorien in Frage. Je nach Ziel und Absprache mit dem Betrieb.

Desweiteren gibt es die Möglichkeit Auslandsaufenthalte zu absolvieren, um seine Sprachkenntnisse aufzubauen und weitere Erfahrungen zu sammeln.

Die dabei neu erworbenen oder gestärkten Sprachkenntnisse sind besonders hilfreich, wenn man zum Beispiel mit ausländischen Kunden zutun hat oder sich das Studium beziehungsweise die Ausbildung sehr mit ausländischen Fachbegriffen auseinander setzt. Es kann auch dabei helfen Prozesse von einer anderen Sichtweise aus zu sehen.

 

Was für Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte gibt es?

 

Für Auslandsaufenthalte gibt es 2 Varianten:

 

  1. Work & Travel:

Hierbei hast du die Möglichkeit viele verschiedene Länder zu bereisen und im  Gegenzug, wie der Name „Work and Travel“ schon sagt, wirst du arbeiten um einen Teil der Reise finanzieren zu können.

Weitere, umfangreichere Infos findest du unter:

www.travelworks.de/

 

  1. Austauschjahr  im Ausland

In einem Austauschjahr absolvierst du ein Jahr deiner Ausbildung/Schule im Ausland. Oft ist es üblich den Platz in der eigenen Familie mit dem Schüler oder Azubi einer Gastfamilie im Ausland zu tauschen.

 

Weitere, umfangreichere Infos findest du unter:

www.yfu.de/ins-ausland-gehen

www.austauschschueler.de/

 

Was gibt es zu beachten?

 

Im Beruf gilt eine und max. zwei bis drei Weiterbildungen pro Jahr, ansonsten könnte sich Ihr neuer Chef fragen wann sie mal arbeiten.

 

Wenn der Arbeitgeber Ihnen einen  Lehrgang anordnet, muss dieser die Kosten dafür tragen.

 

Wenn Sie aber selber eine Weiterbildung wünschen, müssen Sie das vorher mit dem Abteilungsleiter oder dem Chef absprechen. Meistens werden die Kosten vom Betrieb übernommen, da es auch dem Betrieb was bringt. Es gilt dabei:„Nachfragen, kann nie schaden!“

 

Wo finde ich Angebote und Informationen zur Fort- und Weiterbildung?

 

  • Das Aus- und Weiterbildungsportal der Agentur für Arbeit:

http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/

 

  • IHK – Zentrum für Weiterbildung

http://www.ihk-weiterbildung.de/

 

  • Weiterbildung im Netz

http://www.weiterbildung.de/

 

  • Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

https://www.fortbildung-regional.de/

 

  • Weiterbildung neben dem Beruf

http://www.fortbildung.net/

 

 

Werden Weiter- bzw. Fortbildungen gefördert?

 

Die Agentur für Arbeit fördert bei jüngeren Angestellten immerhin mit bis zu 50%. Den Rest muss der Betrieb oder der Arbeitnehmer tragen. Detailliertere Informationen sind bei der Agentur für Arbeit auf Merkblatt 6 zu finden.

 

  • Merkblatt 6 – Bundesagentur für Arbeit

http://www.arbeitsagentur.de/berufenet-mb6