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Berufswunsch „Einhornzüchter“ – oder wie du herausfindest, was du wirklich werden willst!

News rund um die Ausbildung

Du bist gern in mystischen Wäldern unterwegs? Die Pflege und Aufzucht von seltenen Tieren liegt dir am Herzen? Einhörnern sind deine absoluten Lieblingstiere und du möchtest mit ihnen zusammen arbeiten? Herzlichen Glückwunsch – Einhornzüchter ist der perfekte Beruf für dich!
Für alle Anderen, die auch ratlos sind und nicht wissen, was sie werden wollen gibt es hier 10 Tipps wie ihr euren Traumberuf findet!

Was sind deine Träume?

Träume sind auf dem Weg zum richtigen Beruf kein schlechter Anfang, um herauszufinden, was man eigentlich machen möchte. Im besten Fall sollte dir das, als was du die nächsten Jahre arbeitest, natürlich Spaß machen. Überlege also, was deine Ziele im Leben sind und wie du sie erreichen kannst.

Was kannst du gut und was macht dir Spaß?

Nichts ist schlimmer, als etwas zu studieren oder eine Ausbildung in einem Bereich zu beginnen, der dir keine Freude bereitet. Schau dich auch in deinem Alltag um. Hier begegnen dir täglich viele verschiedene Berufe. Überlege dir, ob ein Beruf für dich in Frage kommt oder eher nicht. Lehne einen Beruf nicht sofort ab, sondern überlege dir genau, was dir daran gefallen könnte.

Was willst du unter keinen Umständen werden?

Es ist nicht nur wichtig, herauszufinden, was man möchte, sondern auch, was man überhaupt nicht will. Hier solltest du überlegen, was du weniger gut kannst und worin du keinen Spaß hast. Aber Achtung: Es werden sich wahrscheinlich nie alle Faktoren ausschließen lassen, die dich an einem bestimmten Beruf stören.

Sprich mit deinen Eltern, Freunden und Bekannten über deinen Berufswunsch!

Wenn du bereits einen Berufswunsch hast, dann ist es gut, darüber mit Eltern, Freunden und Bekannten zu sprechen. Egal, ob sie dich in dem Gespräch auf den Boden der Tatsachen zurück holen und dir sagen, dass der Berufswunsch Einhornzüchter doch etwas unrealistisch ist oder sie dir Tipps und Hinweise geben, wie du wirklich zu deinem Traumberuf kommst. Reden hilft immer!

Führe Online-Tests durch

Auch Online-Tests können dabei helfen, deinen Traumberuf zu finden. Antworte bei diesen Tests so ehrlich wie möglich, damit auch wirklich ein realistisches Ergebnis heraus kommt und achte darauf, dass du den Test nicht bewusst in eine bestimmte Richtung lenkst. Aber Achtung, auch diese Tests können sich irren und sind nur ein Hilfsmittel auf dem Weg zu deinem Traumberuf.

Sammle Info-Material zu deinem Berufswunsch

Sammle so viel wie möglich Informationen zu deinem Berufswunsch. Recherchiere zum Beispiel im Internet, ob ein Studium notwendig ist oder eine Ausbildung, ob du dafür vielleicht umziehen musst, was es kostet und welche Unternehmen in Frage kommen. Die Flut an Informationen kann manchmal erschlagend sein, deswegen solltest du strukturiert bei der Suche vorgehen, damit du nicht in der Datenflut ertrinkst.

Sprich mit einem Berufsberater

Die Berufsberater der Agentur für Arbeit sind die Experten, was Berufswünsche angeht. Sie helfen jeden Tag vielen Jugendlichen dabei, den richtigen Beruf zu finden. Auch hier kann eine Checkliste erstellt oder ein Online-Test durchgeführt werden, in der deine Begabungen und Fähigkeiten festgehalten werden. Egal, ob du bereits einen konkreten Berufswunsch hast oder nur eine grobe Richtung, in die du gehen möchtest, Berufsberater machen dich auf Herausforderungen und Chancen eines bestimmten Berufs aufmerksam und zeigen dir, wie du dein Ziel am besten erreichst.

Besuche Berufs- oder Studienmessen

Auf Messen stellen verschiedene Aussteller ihr Unternehmen und ihre Ausbildungsberufe vor. Hier kannst du gezielt mit Mitarbeitern ins Gespräch kommen, nach Ausbildungs- oder Studienmöglichkeiten fragen und das Unternehmen besser kennen lernen. Schau dir am besten vor dem Messebesuch die Ausstellerliste an und gehe gleich am Anfang zu den Unternehmen, die dich am meisten Interessieren. Schreibe dir Fragen auf, die du den Mitarbeitern stellen möchtest. Auch wenn du vielleicht ein wenig Angst hast, sprich laut und deutlich und lasse nicht deinen Eltern für dich sprechen. Das zeigt, dass du wirklich an dem Beruf interessiert bist und hinterlässt beim Unternehmen einen positiven ersten Eindruck.

Teste deinen Traumberuf in einem Praktikum oder Schnupperstudium

Viele Schulen bieten während des Schuljahres die Möglichkeit ein Praktikum zu machen. Gehe hier in Unternehmen, deren Berufe dich interessieren, um so einen ersten Eindruck von der Arbeit zu bekommen. Hier kannst du Mitarbeiter gezielt nach ihrem beruflichen Werdegang befragen und dir Tipps geben lassen, wie du am besten zu deinem Traumberuf kommst. Auch die Sommerferien bieten sich immer für ein kurzes Praktikum in Unternehmen an. Viele Unis und Hochschulen bieten außerdem Schnupperstudien in den Sommerferien an.

Aufgeben ist nicht schlimm!

Selbst wenn du im Internet genug recherchiert hast, bei der Berufsberatung warst und Messen besucht hast, manchmal merkt man erst später, dass es nicht der richtige Weg war. „Teste“ deswegen deine Ausbildung oder dein Studium ein paar Monate aus, aber gestehe dir auch ein, wenn es dir keinen Spaß macht oder du dir etwas anderes darunter vorgestellt hast. Auch hier hilft es, wenn man mit verschiedenen Leuten spricht, zum Beispiel deinen Eltern, anderen Azubis und Studenten, deinem Ausbildungsbeauftragten oder deiner Studiengangsleiterin. Vielleicht können Sie dir in den Gesprächen deine Ängste nehmen und dir zeigen, dass die Inhalte auf die du dich freust, noch in der Ausbildung oder dem Studium dran kommen. Sei aber auch ehrlich zu dir selbst und such dir eine neue Ausbildung oder ein neues Studium, wenn es dir nicht gefällt. Schließlich möchtest du nicht die nächsten 40 Jahre in einem Beruf fest sitzen, der dir keinen Spaß bereitet.