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Ein Wegweiser durch den Dschungel des Praktikums

News rund um die Ausbildung

Wie du sicher weißt, gehört zur neunten und zehnten Klasse auch ein Praktikum. Ich war deswegen ziemlich aufgeregt. Schon Monate vorher habe ich angefangen, mich zu bewerben und bin so an ein Praktikum bei der LAUSITZER RUNDSCHAU gekommen. Dafür habe ich mich hauptsächlich entschieden, weil ich die Zeitung täglich lese, ich vieles schon kenne, weil mein Vater hier arbeitet und weil ich den Beruf der Journalistin cool finde.

Doch viele Schüler wissen nicht, wo sie ihr Praktikum machen wollen oder sie bewerben sich zu spät. Darum kommen hier ein paar Tipps:

Die Praktikumssuche:

Weit verbreitet ist die Variante „Praktikum für Faule“: Einige Schüler gehen einfach in ihre alte Grundschule oder in einen Kindergarten. Natürlich wollen auch manche wirklich später in diesem Beruf arbeiten, aber meiner Erfahrung nach ist das eher selten. Folge bei der Suche nach einem Praktikum auf jeden Fall deinen Interessen. Suche dir einen Betrieb aus, in dem du später auch arbeiten würdest. Durch ein Praktikum hast du die Chance zu prüfen, ob dein Traumberuf wirklich etwas für dich ist. Wenn du einen passenden Betrieb gefunden hast, musst du dich um einen Praktikumsplatz bewerben. Am geeignetsten ist ein kurzes Bewerbungsschreiben, in dem du deine Interessen und Beweggründe darstellst. Bewirb dich rechtzeitig! Schnell sind beliebte Plätze wie bei der Polizei oder Feuerwehr vergeben.

Die Auswertung:

Beantworte dir am Ende deines Praktikums die Frage „Was hat mir das jetzt gebracht? Nur so bekommst du heraus, welchen beruflichen Weg du später mal einschlagen möchtest.

Überlebensreqeln für dein Praktikum:

Die Verhaltensregeln bei einem Praktikum gleichen denen einer Urwald-Expedition:

  1. Gut anpassen: Egal, ob im Büro oder in einer Fabrik, achte immer auf entsprechende Arbeitskleidung! So hinterlässt du einen guten Eindruck. Vermeide löchrige Jeans, T-Shirts mit zweifelhaften Motiven, tiefe Ausschnitte oder zu kurze Röcke.
  1. Immer den Anweisungen deines Betreuers befolgen: Egal, wie deine Aufgabe lautet, du solltest immer versuchen, diese so gut wie möglich zu erledigen. Wenn du dir mal nicht sicher bist, frag am besten gleich nach. So bekundest du dein Interesse und vermeidest Fehler.
  1. Niemals still stehen: Versuche am besten immer, eine Aufgabe zu haben. Bei deinem Betreuer kommt es nie gut an, wenn du einfach faul rumhockst. Wenn du mal nichts zu tun hast, dann geh einfach auf jemanden zu und biete deine Hilfe an oder frag nach einer Aufgabe. So hast du die Chance, dich in vielen Bereichen auszuprobieren.