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Diese Aktion könnte schwer im Magen liegen

Allgemein


Wir alle wissen ja, dass es eigentlich nichts gibt, was es nicht gibt. Aber das Vorhaben des Australiers Paul Rosolie klingt doch schon ein wenig, naja, sagen wir mal, waghalsig.

Gestern Abend strahlte der Discovery Channel in Amerika eine Dokumentation aus, die man wahrscheinlich schwer verdauen kann. Paul Rosolie, Tierschützer- und Experte, ließ sich von einem 250 Kilogramm schweren und 8 Meter langen Anacondaweibchen bei lebendigen Leib verschlingen. Natürlich trug Rosolie dabei einen speziellen Anzug, der ihn und die Anaconda vor Verletzungen schützen sollte. Der Tierforscher verbrachte im Vorfeld 6 Wochen im Amazonas Gebiet, um sich auf das Experiment vorzubereiten. Er und sein Team mussten natürlich erst mal ein geeignetes Tier finden. Dann konnte es los gehen...

Vor laufenden Kameras zog sich Rosolie den Spezial - Anzug an und legte sich vor die Anaconda. Aber anscheinend wirkte er nicht gerade appetitlich und die Schlange hatte kein Interesse an ihm. Erst als sein Helm mit Schweineblut eingerieben wurde, wurde die Schlange auf ihn aufmerksam.

"Das Letzte, was ich sah, war ihr riesiges, geöffnetes Maul. Dann wurde es dunkel", so beschreibt der Tierforscher seine Erfahrungen, als die Schlange in seinen Helm biss. Im nächsten Schritt wickelte sich das Reptil um seinen Körper und drückte fest zu.  "Ich hörte den Anzug knacken und fühlte, wie beide Arme ausgekugelt wurden. Es war absolut entsetzlich.", so Rosolie.

Vorab war ein Seil an seinem Bein befestigt worden, an dem zog sein Team ihn wieder aus der Schlange, bis er bis zur Taille verschluckt war.

Schlange und Tierschützer waren nach der Aktion wohl auf, niemand ist zu Schaden gekommen.

Nach eigenen Aussagen diente diese Aktion dazu, die Zuschauer zu schocken und somit auf bedrohte Tierarten hinzuweisen.

Für alle, die sich diese Aktion auch nicht entgehen lassen wollen: "Eaten Alive – Das Anakonda-Experiment" wird am 11. Dezember 2014 auf DMAX ausgestrahlt.