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Die 9 Neuen erkunden Cottbus

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Zum Start der Studien- und Ausbildungszeit bei der LR wurde für uns Neuankömmlinge eine zweiwöchige Azubi-Rallye organisiert. So stand unter anderem eine Entdeckertour durch Cottbus auf dem Programm, um die neue  "Heimat" näher kennenzulernen. Kleine Aufgaben und Fragen leiteten uns durch das Stadtzentrum.

Die Bedeutung des Krebses als Wahrzeichen und Wappentier von Cottbus galt es zu klären. Wir versuchten am Touristen-Informationspunkt, Antwort auf diese Frage zu bekommen. Nach kurzer Ratlosigkeit erhielten wir die Antwort, dass Cottbus bekannterweise eine Stadt an der Spree ist und somit der Krebs als Flusstier den Weg in das Wappen gefunden hat. Unsere Neugier war geweckt und wir begannen zu recherchieren. Der Krebs selbst steht für Schutz, seine Scheren können zusätzlich als Wehrhaftigkeit gedeutet werden. Außerdem steht er für Wiedergeburt durch den jährlichen Wechsels seines Chitinpanzers.

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Anschließend suchten wir ein Stück der alten Stadtmauer auf. Da den meisten von uns "der Stadtwächter" bekannt war, wurden wir schnell in der Nähe des Blechen Carrés fündig. Vor allem für junge Leute stellt die Stadtmauer mit der Beachbar und Lounge die perfekte Anlaufstelle dar, um den Abend ausklingen zu lassen. _DSC9014

Weiterhin führte unser Weg an der größten Veranstaltungshalle Brandenburgs vorbei: der Stadthalle Cottbus. Nun wissen auch die "Neu-Cottbusser", wo man die verschiedensten Künstler und Veranstaltungen besuchen kann. Unter anderem in der Stadthalle anzutreffen sind Comedians wie Kurt Krömer oder Paul Panzer, Kinderprogramme wie "Conni- das Musical", Musiker wie Jennifer Rostock, Matthias Reim oder MIA, Vorstellungen des chinesischen Nationalcircuses und viele, viele mehr.

Die nächste Station unserer Stadtrallye war die Oberkirche, die den Altmarkt in Cottbus schmückt und das erste Mal 1156 in der Cottbuser Geschichte ihre Erwähnung fand. _DSC8982

Ein weiteres Ziel auf unserer Tour durch die Stadt war der Brunnen auf dem Altmarkt, der die Szenen des Cottbuser Handwerks  abbildet.

Auch die berühmten  „Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig sind Teil des kulturellen Erbes in Cottbus. Sie erinnern an die verfolgten, vertriebenen und hingerichteten Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus.

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Unsere Entdeckungsreise durch Cottbus führte uns ebenso zu einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt - dem Spremberger Turm.  Wir können euch versprechen: Es lohnt sich die 131 beschwerlichen Stufen des Turmes zu überwinden, um anschließend den atemberaubenden Ausblick auf die Skyline von Cottbus in 28,6 Metern zu genießen.

Last but not least brachte uns die Reise - direkt zum Herzen der Stadt - ins Brandenburgische Apothekermuseum am Altmarkt. Dort erwartete uns eine erlebnisreiche Führung, angefangen von geschichtlichen Hintergründen des Hauses hin zu diversen Gerüchen und faszinierenden Einblicken. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall - auch für „Nicht-Medizin-Freaks“!

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