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Dein Leben – echt oder virtuell?

Lifestyle

Kommt es euch manchmal so vor, als steckt ihr irgendwo zwischen World Wide Web und Realität fest? Spätestens beim jugendlichen Sprachgebrauch könntet ihr tatsächlich den Eindruck haben.

Schließlich fassen immer mehr Begriffe aus dem Internet auch in der alltäglichen Sprache Fuß.
Oder gibt es unter euch da draußen jemanden, der noch nie „Lol“ gesagt hat?

Neben den derzeit gehypten Wörtern, wie eben „Lol“ (Laughing out loud) oder „Rofl“ (Rolling on the floor laughing), könnten aber auch noch weitere Begriffe den Weg aus dem Netz in die Realität finden. Oftmals werden diese Wörter als Netzjargon bezeichnet.

1. trollen – ein „Troll“ ist jemand, der z.B. in einem Forum eine Diskussion auf destruktive Weise behindert. Dabei provoziert er andere Diskussionsteilnehmer und verfasst Beiträge, die andere „ködern“ sollen, ebenfalls von der sachlichen Diskussion abzuweichen. „trollen“ ist somit das Verb zu dieser Art von Handlung.

2. WTF – diese Abkürzung steht für „What the Fuck?“, zu Deutsch „Was soll die Scheiße?“. In jüngster Zeit ist zu Beobachten, dass sich im Netz, das als Synonym gebräuchliche „Dafuq“ immer weiter durchsetzt.

3. flamen – bezeichnet eine Handlung, bei der jemand einen anderen Spieler niedermacht. Kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „anmachen“.

4. Noob– ist vermutlich ein etwas bekannterer Begriff. Es bezeichnet einen Anfänger oder Neuling. Ursprünglich abgeleitet vom Wort „Newbie“.Das Wort „Boon“ ist „Noob“ rückwärts geschrieben und hat die gleiche Bedeutung. In jüngster Zeit wird der Begriff „Noob“ auch als abwärtige Bezeichnung für erfahrenere User, die sich wie Anfänger verhalten, benutzt.

5. w00t – dieser Ausspruch hat gleich zwei Bedeutungen. Die erste ist ein Ausdruck der Freude, abgeleitet vom Satz „We Owned the Other Team“ – sinngemäß „Wir haben das andere Team dominiert“.Die zweite Bedeutung stellt eine Alternative zum Wort „was“, also „what“ dar. Also, wenn jemand erstaunt über etwas ist.

6. imba – steht als Abkürzung für „imbalanced“, also „unausgewogen“. Es wird oftmals verwendet, wenn ein Gegenstand, eine Spielklasse oder ein Held in einem Spiel besonders mächtig ist und das Spiel dadurch unausgeglichen wird. Sozusagen auch mit „unschlagbar“ übersetzbar.

(Quelle: Wikipedia)

Wer nach all dem Nerd-Gequatsche Lust auf mehr bekommen hat, dem sei noch ein besonderer Videotipp an die Hand gegeben:

Ein Begriff, der vor allem in der Videospielszene für Furore gesorgt hat, ist „Leeroy Jenkins“. Heute bezeichnet es einen Spieler, der durch unüberlegte Handlung seine ganze Gruppe in Gefahr bringt.
Damals war es der Nickname eines Spielers von World of Warcraft, der durch eben solch ein kopfloses Verhalten zur „Berühmtheit“ wurde. Doch seht euch das Video oben einfach selbst an.

Hier einige Begriffe zum Thema, die vielleicht bald schon gebräuchlich sein könnten oder sogar schon sind.

Foto: zigazou76 (Flickr)