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Caligola „Back to Earth“

Leben

Björn Dixgård und Gustaf Norén, die beiden Frontmänner der schwedischen Rockband Mando Diao, veröffentlichten dieser Tage ein neues Album: „Back to Earth“. Doch auf dem Cover steht nicht Mando Diao sondern: Caligola!

Ein Netzwerk, gegründet in den 1970er Jahren, das sich vorgenommen hat, Kunstformen aller Art zu vereinen. So sind bei Caligola nicht nur Musiker vertreten, sondern auch Maler, Regisseure, Tänzer etc.

Zudem tragen alle Mitglieder von Caligola schwarze Kutten, damit alle Unterschiede aufgehoben werden und jeder als gleichwertig anzusehen ist. Jedoch sei Caligola keine Sekte, obwohl man, vor allem beim Betrachten der einen oder anderen Fotos oft den Eindruck hat, es sei eine.

Jahrelang agierte das Netzwerk im Untergrund, doch nun ist man bereit, sich öffentlich zu präsentieren. Aus diesem Grund schlossen sich Musiker verschiedener Stilrichtungen Dixgård und Norén an, um durch „Back to Earth“ die Botschaft Caligolas verbreiten zu können. So haben sich beispielsweise mit Per „Rusksträsk“ Johansson und  Emil Jonsson ein Jazz-Saxofonisten bzw. Jazz-Trompeter, aber auch die Gospel-Diva LaGaylia Frazier oder der international bekannte DJ Paul van Dyk zusammen gefunden um zu verdeutlichen, dass Caligola für die vielen Variationen der Kunst steht.

„Back to Earth“ ist laut Norén „ein Wortspiel. Als Caligola wollen wir den Scheinwerfer drehen und in die dunklen Ecken des Menschen leuchten“.

Schon der Opener „Back to Earth“ zeigt gleich, welche Botschaft verbreitet werden soll. So heißt es im Text:  „What’s in the dark must come to light.“

Dann zeigt sich aber gleich mit dem nächsten Lied: „Down by the Riverside“ wie variabel Caligola ist: schnelle, rockige Melodien vermischt mit Gospelgesang. So zieht sich das durch das ganze Album. Zwischendurch wird auch immer wieder die Botschaft Caligolas erzählt, so in „Fire burns out a weak“, wo Bongo-Trommeln die Hintergrundmusik gestalten, oder in „Capo“, wo eine tiefe, dunkle Stimme die Botschaft erzählt.

Auch in der Verteilung der einzelnen Songs wird darauf geachtet, dass die Variabilität herausgestrichen wird. So folgen auf langsame, traurige Nummern wie „Sad Girl“ fetzige, im Stil der „Swinging Sixties“ gefasste Nummern wie „Ride the night away“

Mit „Back to Earth“ zeigen Caligola wie erfrischend und abwechslungsreich Crossover sein sollte. Trotz des eher düsteren Eindrucks durch die schwarzen Kutten schaffen sie es immer wieder, daraus auszubrechen und tanzbare Rhythmen zu kreieren.

In diesem Sinne bleibt nur noch zu hoffen, dass ihr Konzept aufgeht und wir noch öfter etwas von Caligola hören.

Das Album „Back To Earth“ gibt es seit Freitag dem 02. März bei deinem Plattendealer des Vertrauens oder gleich hier zu gewinnen! Denn wir verlosen drei Exemplare des Albums. Um teilzunehmen kommentiere diesen Beitrag einfach mit „Will ich haben“.

Wer Caligola einmal live erleben möchte, hat diesen März die Chance dazu. Die Tourdaten sind:

27.03.2012 Köln - Gloria
28.03.2012 Berlin - Heimathafen
29.03.2012 Hamburg – Grünspan

 

Anspieltipp: Forgive Forget