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Werkstoffprüfer (m/w/d)

Offene Lehrstellen für deine Ausbildung zum Werkstoffprüfer (m/w/d) für das Ausbildungsjahr 2019/2020

Testen, prüfen, kontrollieren – Du bist neugierig und hinterfragst woraus Dinge gemacht sind? Du brennst für Chemie, Physik und Mathe? Dann hast Du die idealen Grundsteine für den Beruf des Werkstoffprüfer (m/w/d) gelegt.

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Werkstoffprüfer (m/w/d)


Berufsbild

Werkstoffprüfer (m/w/d) sind in Unternehmen der Metall-, Kunststoff- und Elektroindustrie tätig. Du entscheidest, ob Materialien für die Produktion geeignet sind oder nicht. Dabei untersuchst du sie nach deren Eigenschaften und Qualitäten durch verschiedene Methoden. Wie Du siehst, trägst Du viel Verantwortung, denn Fehler müssen erkannt und gemeldet werden. Da der Beruf Werkstoffprüfer (m/w/d) ein technischer Beruf ist, wirst Du viel Zeit in einem Labor oder auch in einer Werkhalle verbringen. Hier ist Genauigkeit gefragt, denn alles will bis ins kleinste Detail protokolliert und dokumentiert werden. Also setze schon mal die Schutzbrille, ziehe Handschuhe an und starte mit der Ausbildung zum Werkstoffprüfer (m/w/d).

Anforderungen

Hilfreich sind gute Noten in den Fächern Mathematik, Chemie und Physik, denn Du wirst mit verschiedenen physikalischen Kennwerten und chemischen Eigenschaften Werkstoffe bestimmen und beurteilen. Wichtiger als Deine Noten sind allerdings Dein Interesse und handwerklich-technisches Geschick. Auszeichnen sollten Dich Lernbereitschaft sowie eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise.
Die angehenden Auszubildenden haben das (Fach-)Abitur, dicht gefolgt von Auszubildenden mit einem Realschulabschluss.

Ausbildungsinhalte

In dreieinhalb Jahren wirst Du zum Werkstoffprüfer (m/w/d) ausgebildet. Dein Betrieb wird Dir die verschiedenen Bearbeitungsverfahren vermitteln und Du lernst die unterschiedlichen Messmittel sowie Prüfverfahren kennen. In der Berufsschule eignest Du Dir das erforderliche chemische und physikalische Grundlagenwissen an. Außerdem wirst Du mit den Formgebungsprozessen wie Spanen, Schleifen, Schneiden, Gießen, Schmieden, Walzen und Extrudieren vertraut gemacht. Neben den naturwissenschaftlichen Fächern wirst du in der Ausbildung zum Werkstoffprüfer auch etwas Englisch gebrauchen können, denn die meiste Fachliteratur ist in dieser Sprache geschrieben.
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:
  • das Beurteilen von Werkstoffen nach physikalischen, mechanischen und chemischen Eigenschaften
  • die Unterscheidung von Herstellungsverfahren
  • das korrekte Auswählen von Prüfeinrichtungen, Verbrauchsmaterialien, Mess- und Hilfsmittel
  • wie man Werkzeuge, Messgeräte und prüftechnische Einrichtungen pflegt
  • wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sowie die Umweltschutzmaßnahmen angewendet werden
  • wie man Arbeits- und Gefahrstoffe kennzeichnet, lagert und bereitstellt
In der Ausbildung kannst du dich zwischen vier Fachrichtungen entscheiden:
  • Wärmebehandlungstechnik
  • Systemtechnik
  • Metalltechnik
  • Kunststofftechnik

Zahlen, Daten, Fakten

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
Ausbildungsform: duale Ausbildung
Ausbildungsvergütung: Die Vergütung kann natürlich von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich ausfallen. Allerdings kann man folgende Werte als Richtlinien ansehen:
Beispiele (monatlich brutto):
  1. Ausbildungsjahr: € 750 bis € 850
  2. Ausbildungsjahr: € 790 bis € 940
  3. Ausbildungsjahr: € 850 bis € 1.020
  4. Ausbildungsjahr: € 890 bis € 1.090

Perspektiven

Nach Abschluss Deiner Ausbildung hast du zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch eine Weiterbildung zum Industriemeister (m/w/d) für Kunststoff und Kautschuk oder zum Techniker für Werkstofftechnik. Wenn du das (Fach-)Abitur hast, könntest du aber auch über ein anschließendes Studium nachdenken, zum Beispiel in den Bereichen Kunststofftechnik, Materialwissenschaft oder Werkstoffwissenschaft.

Freie Ausbildungsplätze zum Werkstoffprüfer (m/w/d)

Unternehmen die Werkstoffprüfer (m/w/d) ausbilden