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Tiefbaufacharbeiter/-in

Offene Lehrstellen für deine Ausbildung zum/zur Tiefbaufacharbeiter/-in für das Ausbildungsjahr 2017/2018

„Ich muss hier mal ein Rohr verlegen!“ – Das ist nicht nur der Anfang eines Witzes, sondern wohl auch die tägliche Aussage eines Tiefbaufacharbeiters. Denn er verlegt oft neue Rohrleitungen, baut Kanäle, Brunnen, Gleisvorrichtungen oder führt Spezialtiefbauarbeiten durch, ob ober- oder unterirdisch.

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Tiefbaufacharbeiter/-in


 

Berufsbild

Tiefbaufacharbeiter/-innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt Strßane-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-, Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten aus. Je nach dem welchen Schwerpunkt ihr wählt, habt ihr dementsprechend verschiedene Aufgabenbereiche. Wenn ihr zum Beispiel den Straßenbau wählt, habt ihr die Aufgabe Straßen zu errichten, aber auch die Baustellen unfallsicher zu gestalten und Vorbereitungen für die Baumaßnahmen zu treffen. Als Kanalbauer/-in werdet ihr Gräben ausheben, entsprechend sichern, Schächte bauen, Rohre verlegen und auch die Wiederherstellung der vorherigen Oberfläche (z. B. Pflastersteine) liegt in eurem Tätigkeitsfeld.
 

Anforderungen

Um Tiefbaufacharbeiter/-in zu werden musst du körperlich fit und belastbar sein, denn du musst Baumaterialien transportieren und schwere Baumaschinen bedienen. Du benötigst handwerkliches Geschick beim Verwenden von Handwerkzeugen und Messgeräten. Bei deinen Schulleistungen wird auf naturwissenschaftliche Fächer wie Mathematik geachtet, denn du musst oft Längen, Breiten und Höhen berechnen, Physik, um ein Verständnis der Wirkung von Kräften und Hebelarten zu haben, aber auch schon Vorkenntnisse in Werken und Technik sind für angehende Tiefbaufacharbeiter/-innen erforderlich.
 

Ausbildungsinhalte

  • Herstellung von Mörtel- und Betonmischungen, Wandputz und Dämmungen
  • Kenntnisse für Hausentwässerungen, Oberflächenentwässerungen und Kanalisationen
  • Herstellung von Baukörpern aus künstlichen Steinen und Bauplatten
  • Lesung und Anfertigung von Zeichnungen, Skizzen und Verlegeplänen
  • Herstellung von Pflasterdecken und Plattenbeläge
  • Einbau von Druckrohrleitungen
  • Verlegung von Kabeln und Herstellung/Versetzung von Kabelschächten
Während der Berufsschule erwirbst du weitere berufsspezifische Kenntnisse, zum Beispiel wie man Bauteile aus unterschiedlichen Materialien erstellt, aber auch Fächer wie Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde werden gelehrt.
 

Zahlen, Daten, Fakten

  • Ausbildungsdauer: 2 Jahre
  • Ausbildungsform: duale Ausbildung (Betrieb und Berufsschule)
  • Häufig geforderter Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Verdienst: 
    1. Ausbildungsjahr: 609 bis 690 €
    2. Ausbildungsjahr: 836 bis 1.060

Perspektiven

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung finden Tiefbaufacharbeiter/-innen Arbeit in Betrieben des Tiefbaugewerbes, der Wasserversorgung, der Abwasserwirtschaft, aber auch im Straßen- und Schienenverkehr. Sie können eine Aufstiegsweiterbildung machen und somit beruflich vorankommen als Ausbaufacharbeiter/-innen, oder sich an Weiterbildungen beteiligen um immer auf dem aktuellsten Stand der Industrie zu sein.

Unternehmen die Tiefbaufacharbeiter/-in ausbilden