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Steuerfachangestellte/r

Offene Lehrstellen für deine Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellte/r für das Ausbildungsjahr 2017/2018

Steuern sind für viele Erwachsene und Unternehmer ein unangenehmes Thema, denn schließlich bedeuten sie, dass man Geld an den Staat zahlen soll. Es ist nicht immer leicht, im Steuerdschungel mit all seinen Gesetzen und Vorschriften durchzusehen und die Steuererklärung richtig zu verfassen. Gemeinsam mit dem Steuerberater bringen Steuerfachangestellte Licht ins Dunkel und zeigen, wo Geld sogar eingespart werden kann. Entgegen allen Vorurteilen ist es ein spannender und vielseitiger Job, bei dem man viel Verantwortung für das Geld Anderer trägt.

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellte/r


Aufgaben von Steuerfachangestellten

Steuerfachangestellte unterstützen den Steuerberater. Zu ihren Aufgaben zählt die Betreuung von Mandanten zu steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Themen, wie zum Beispiel die Steuerklärung. Die Mandanten (oder auch Kunden) stammen aus Bereichen wie der Industrie, dem Handel, dem Handwerk, der Dienstleistungsbranche oder sie sind  Freiberufler und Privatpersonen. Steuerfachangestellte planen Termine, sorgen für deren Einhaltung und haben Kontakt zum Finanzamt, zur Kranken- und Rentenkasse sowie zu Berufsgenossenschaften. Für ihre Mandanten übernehmen Sie die Buchführung, bearbeiten Steuererklärungen, prüfen Steuerbescheide (Bescheid vom Finanzamt zu Nachzahlungen oder Rückerstattungen), erstellen Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie den Jahresabschluss (Übersicht zu Einnahmen und Ausgaben sowie dem wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens). Dabei gilt es viele Einzelheiten, wie z.B. die Rechtsform des Unternehmens, zu beachten, weil davon abhängig ist, welche Gesetze Anwendung finden.  Da sich das Steuerrecht stetig wandelt und neue Vorschriften hinzukommen, muss man immer auf dem neuesten Stand bleiben.
 

Anforderungen

Für Aufgaben, wie die Beratung,musst du kommunikationsfähig und serviceorientiert sein. Sehr wichtig ist eine sorgfältige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise, weil du tiefe Einblicke in die  Finanzen von Mandanten hast und Gesetze korrekt anwenden musst. Auch Flexibilität wird gefordert, da du mit unterschiedlichen Aufgaben zu tun hast, zwischen denen du am Tag hin und herwechselst. Und nicht zu vergesse! Man lernt ein Leben lang und besonders in diesem Job ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand bleiben zu wollen. Auf deinem Zeugnis sollte besonders Mathematik mit einer guten bis sehr guten Note hervorstechen, da du in diesem Beruf sehr viel berechnen musst. Auch sollte sich dein Interesse für Wirtschaft in den Noten wiederspiegeln und auf deine Deutsch-Note wird geachtet.
 

Inhalte der Ausbildung

  • Termine planen und Fristen kontrollieren
  • Buchführungs- und Bilanzierungsvorschriften kennen und anwenden
  • Lohn- und Gehaltsabrechnungen erstellen
  • unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten kennen und anwenden
  • mit steuerlichen Vorschriften, Richtlinien, Rechtsprechung und Fachliteratur umgehen
  • Bescheide prüfen
  • Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen aufstellen
Die Gesamtübersicht zu den Inhalten der Ausbildung zur/zum Steuerfachangestellten findest du online beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.
 

Ausbildungsvergütung

Im 1. Ausbildungsjahr erhältst du zwischen 550€ und 850€. Im  2. Ausbildungsjahr steigert sich dein Ausbildungsgehalt auf  650€ bis 950€ und im 3. Ausbildungsjahr kann es sogar zwischen 750€ und  1.050€ liegen.

Dauer der Ausbildung

Die duale Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre.

Welcher Schulabschluss wird verlangt?

Am häufigsten verlangen die Ausbildungsunternehmen die Hochschulreife, also Abitur.
 

Zukunftsperspektiven

Als Steuerfachangestellter bieten sich zahlreiche Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sowie Seminare und Lehrgänge an, um sich beruflich weiterzuentwickeln. Das ist auch wichtig, da sich das Steuersystem mit neuen Gesetzen und Vorgaben immer weiterentwickelt. Somit sind werden immer Profis nötig sein, die Unternehmen und Privatpersonen unterstützen, denn die Nachfrage danach ist hoch. Wer möchte, kann danach noch ein Examen zum Steuerberater ablegen.