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Fahrzeuglackierer

Offene Lehrstellen für deine Ausbildung zum/zur Fahrzeuglackierer für das Ausbildungsjahr 2017/2018

Damit ein Fahrzeug nicht nur unter der Motorhaube, sondern auch von Außen ordentlich was her macht, gibt es Fahrzeuglackierer. Als Fahrzeuglackierer/in musst du nicht nur komplette Autos lackieren. Auch Einzelteile werden lackiert oder aufgearbeitet. Durch die vielen Lackiermethoden und Möglichkeiten ist das ein sehr abwechslungsreicher Beruf! Wer also schon immer von einem Beruf mit Autos geträumt hat, sollte sich hier mal genauer reinlesen.

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Fahrzeuglackierer


 

Berufsbild

Fahrzeuglackierer arbeiten in erster Linie in Karosseriereparaturwerkstätten, Unternehmen im Fahrzeugbau und Werkslackiererein. Die Aufgaben sind aber dennoch abwechslungsreich. Neben dem normalen Lackieren müssen manchmal auch besondere Oberflächenbeschichtungen hergestellt werden. Und auch das Lackieren ist nicht immer gleich: es gibt verschiedene Lackiertechniken und außerdem müssen auch unterschiedliche Lackiermaterialien erkannt werden. Mit modernen Farbmisch- und Messgeräten werden die genauen Farben hergestellt. Du führst auch Kontrollen der Farben auf Umweltverträglichkeit durch und erledigst kleine Karosseriearbeiten. Beim Beraten von Kunden kannst du deine Kommunikationsfähigkeit unter Beweis stellen. Also alles in allem ein sehr breitgefächertes Berufsbild!
 

Anforderungen

An erster Stelle solltest du dich natürlich für Fahrzeuge aller Art interessieren und dich ein bisschen damit auskennen. Wichtig ist auch ein gutes Farbsehvermögen. Wenn du in der Schule gut in Kunst warst ist das auch von Vorteil, denn Spaß an Farben und Mustern geben dir eine gute Grundlage. Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick gehören ebenfalls dazu. Du wirst Kunden beraten, weshalb auch Kommunikationsfähigkeit eine wichtige Voraussetzung ist. Wer allergisch oder sehr empfindlich gegenüber verschiedenen Lösungsmitteln ist, sollte besser die Finger von diesem Beruf lassen!
 

Ausbildungsinhalte

  • Oberflächen prüfen, bewerten und behandeln
  • Bedienung von Anlagen und Geräten zur Durchführung des Auftrages
  • Farben und Beschichtungsstoffe mischen und verarbeiten
  • Schutzmaßnahmen
  • Fahrzeugteile und Systeme auf ihre Funktion prüfen
  • Herstellen von Beschriftungen, Design – und Effektlackierung
  • Erstellen von Schadensdiagnosen und beseitigen von Lackschäden

Zahlen, Daten, Fakten

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Ausbildungsform: duale Ausbildung
  • Häufig geforderter Schulabschluss: mindestens Hauptschulabschluss
  • Verdienst: 
    • 1. Ausbildungsjahr: 504 – 893 €
    • 2. Ausbildungsjahr: 541 – 924 €
    • 3. Ausbildungsjahr: 614 – 1.020 €

Perspektiven

Auch in ein paar Jahren wird es sicher noch Autos und andere Fahrzeuge geben, die lackiert und bearbeitet werden müssen. Durch Weiterbildungen kannst du sogar die Prüfung als Maler- und Lackierermeister/in ablegen. Hast du Abitur, kannst du nach der Ausbildung auch studieren und deinen Bachelor beispielsweise im Fach Chemieingenieurwesen machen.