Navigation öffnen

Chemikant/in

Offene Lehrstellen für deine Ausbildung zum/zur Chemikant/in für das Ausbildungsjahr 2017/2018

Du bist an dem Berufsbild Chemikant interessiert? Dann solltest du NICHT wegklicken. Wir haben dir die wichtigsten Informationen über die Ausbildung und tolle Ausbildungsunternehmen zusammengestellt.

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Chemikant/in


 

Berufsbild

Ganz allgemein kann man sagen, dass Chemikanten/innen die Anlagen und Maschinen überwachen und steuern, die für die Herstellung, das Abfüllen und Verpacken von chemischen Erzeugnissen zuständig sind.
 

Anforderungen

Für den Beruf des Chemikant gibt es grundsätzlich keine rechtlichen Vorgabe für eine Zugangsvoraussetzung. Allerdings zeigt die Praxis, dass überwiegend Jugendliche mit einem mittleren Bildungsabschluss (10. Klasse) zur Ausbildung eingestellt werden.
Einige Schulfächer spielen gerade für den Chemikanten eine wichtige Rolle:
 
  • Chemie, weil der Schulstoff bereits wichtiges Wissen über beispielsweise Lagerung und Transport von Chemikalien liefert.
  • Physik, weil das Wissen über physikalische Gesetze bei der Arbeit relevant wird. Zum Beispiel beim Messen von Stoffgrößen.
  • Mathe, weil man als Chemikant auch Mengenverhältnisse berechnen muss.

Für den Chemikant sollte man aber auch persönlich geeignet sein. Das bedeutet, dass du nicht nur in Mathe, Chemie und Physik gut sein solltest. Nein, du solltest auch folgende Stärken mitbringen:

Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeiten: Hier kannst du voll anpacken. Kleinere Reparaturen durchführen oder Filter an Produktionsanlagen selbst tauschen.

Interesse an theoretisch-abstrakten Tätigkeiten: Hier solltest du besondere Sorgfalt an den Tag legen können. Beispielsweise bei dem Untersuchen von Proben oder bei einer systematischen Fehlersuche.

Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeiten: Auch hier ist Sorgfalt das A und O. So musst du für diesen Bereich beispielsweise Kontrollbücher pflegen und Kontrollgänge durchführen.

Inhalte der Ausbildung

 

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Stoffkonstanten, insbesondere Viskosität, Brechzahl und Schmelztemperatur, bestimmt und auswertet

  • wie man Feststoff-Flüssigkeitsgemische vor allem durch Sedimentieren und Filtrieren trennt

  • wie man Rohre und Rohrleitungsteile verbindet und abdichtet

  • wie man Druck, Differenzdruck, Füllstand, Durchfluss, Menge und Temperatur misst

  • wie man Produktionsprozesse einschließlich der Ver- und Entsorgung beschreibt und Umweltschutzmaßnahmen berücksichtigt

  • wie man Geräte und Anlagen zum Destillieren und Rektifizieren, zum Sedimentieren, Zentrifugieren und Filtrieren unterscheidet und einsetzt

  • wie man logische Grundschaltungen aufbaut und prüft

  • wie Prozessabläufe dokumentiert werden

  • wie man Produktionseinrichtungen instand hält

  • wie man Programme für speicherprogrammierbare Steuerungen eingibt und testet

In der Berufsschule lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • erwirbt man Kenntnisse in den berufsspezifischen Lernfeldern
  • bildet man sich weiter in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde.

 

Zahlen, Daten, Fakten

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
Ausbildungsvergütung: Die Vergütung kann natürlich von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich ausfallen. Allerdings kann man folgende Werte als Richtlinien ansehen:
 

Beispiele (monatlich brutto):

1. Ausbildungsjahr: € 753 bis € 854

2. Ausbildungsjahr: € 791 bis € 936

3. Ausbildungsjahr: € 853 bis € 1.020

4. Ausbildungsjahr: € 891 bis € 1.094

Perspektiven

Chemikanten/innen haben gute Aussichten für die Zukunft, denn sie finden in verschiedenen Unternehmen Arbeit:
  • in Unternehmen der chemischen Industrie

  • bei Herstellern von Farben und Lacken

  • in Betrieben der pharmazeutischen Industrie

  • in Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie