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Beton- und Stahlbetonbauer/-in

Offene Lehrstellen für deine Ausbildung zum/zur Beton- und Stahlbetonbauer/-in für das Ausbildungsjahr 2017/2018

Du wolltest schon immer einmal wissen, was eigentlich alles nötig ist, um eine Brücke zu bauen? Und woraus bestehen eigentlich Hochhäuser? Bei der Ausbildung zum/zur Beton- und Stahlbetonbauer/-in ist handwerkliches Geschick gefragt: Wer also richtig anpacken will, der ist mit dieser Ausbildung gut beraten. Zu den Hauptaufgaben von Beton- und Stahlbetonbauer/-bauerinnen zählt die Herstellung von Bauteilen aus Beton oder Stahlbeton sowie die anschließende Montage dieser Teile.

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Beton- und Stahlbetonbauer/-in


Berufsbild

Beton- und Stahlbetonbauer/-innen sind hauptsächlich auf Baustellen und in Werkhallen anzutreffen. Brücken, Hallen, Hochhäuser? Kein Problem! Beton- und Stahlbetonbauer/-innen sind dabei nicht nur für die Herstellung von Beton- und Stahlbetonteilen zuständig, sie sanieren auch feuchte oder kaputte Wände, Decken, Pfeiler oder Träger. Im Zentrum dieses Berufs steht vor allem eins: Beton! Das Gemisch aus Wasser, Zement und Kies/Sand wird flüssig verarbeitet, daher benötigt es spezielle Formen, in welchen es trocknen und aushärten kann. Diese Formen beispielsweise werden durch Beton- und Stahlbetonbauer angefertigt. Außerdem sind sie für die richtige Mischung der verschiedenen Rohstoffe für den Beton zuständig und überprüfen den gesamten Vorgang des Betonierens.

Anforderungen

Wer sich für eine Ausbildung zum/zur Beton- und Stahlbetonbauer/-in entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass teilweise körperlich anstrengende Arbeit auf ihn/sie zukommt. Schwere Bauteile müssen beispielsweise angehoben und getragen werden – wer also aus gesundheitlichen Gründen solche Arbeiten nicht verrichten darf, sollte sich lieber für eine andere Ausbildung entscheiden. Was außerdem sehr wichtig ist und oft vergessen wird, ist Geschicklichkeit! Bei der Montage von Teilen sollte man über eine gute Auge-Hand-Koordination verfügen und ein wenig Fingerspitzengefühl an den Tag legen.
Die Arbeit auf der Baustelle erfordert vor allem Azubis, welche sich an Sicherheitsvorschriften halten und sich besonders achtsam und umsichtig verhalten – sonst kann es schnell gefährlich werden für die eigene Gesundheit oder die Gesundheit deiner Kollegen. In diesem Job sind absolute Teamplayer gefragt!

Ausbildungsinhalte

  • Werkzeugkunde
  • Kennenlernen diverser Baumaschinen und -geräte sowie deren Handhabung
  • Herstellung von Baukörpern aus Stein, Dämmungen, Wandputz, Estrich usw.
  • Herstellung Baugruben und Gräben
  • Einbau von Fertigteilen und Treppen
  • gestalterische Bearbeitung von Betonoberflächen
  • Lesen und selbstständiges Anfertigen von Zeichnungen und Skizzen

Zahlen, Daten, Fakten

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Ausbildungsform: duale Ausbildung
häufig geforderter Schulabschluss: Hauptschulabschluss
Gehalt (Bsp. monatlich, brutto):
  • 1. Ausbildungsjahr: 600€ – 690€
  • 2. Ausbildungsjahr: 835€ – 1060€
  • 3. Ausbildungsjahr: 1060€ – 1400€

Perspektiven

Bereits während der Ausbildung können Azubis die Zusatzqualifikation „Europaassistent/-in im Handwerk“ erwerben. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit, Praktika im Ausland zu absolvieren und z.B. zusätzlich Themen wie das europäische Warenrecht in der Berufsschule kennenzulernen. Wer die Karriereleiter ein kleines Stückchen nach oben klettern möchte bzw. sich weiterbilden und -qualifizieren möchte, kann z.B. nach der Ausbildung die Weiterbildung als Techniker/-in der Fachrichtung Bautechnik absolvieren. Auch ein Studium ist möglich, beispielsweise im Studiengang Bauingenieurwesen.
 

Freie Ausbildungsplätze für Beton- und Stahlbetonbauer/-in

Unternehmen die Beton- und Stahlbetonbauer/-in ausbilden