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Anlagenmechaniker/ Anlagenmechanikerin

Offene Lehrstellen für deine Ausbildung zum/zur Anlagenmechaniker/ Anlagenmechanikerin für das Ausbildungsjahr 2017/2018

Du warst schon immer Jemand für die groben Arbeiten und kannst so richtig anpacken? Ich glaube, dass der Beruf des Anlagenmechaniker/-in dich interessieren könnte. Lies weiter und du wirst viele Informationen rund um die Ausbildung zur/zum Anlagenmechaniker/-in finden!

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Anlagenmechaniker/ Anlagenmechanikerin


Berufsbild

Anlagenmechaniker/innen stellen Geräte und Anlagen her. Diese werden beispielsweise in der Prozessindustrie oder der Versorgungstechnik gebraucht. Technische Zeichnungen und genaue Arbeitsanweisungen bilden somit die Grundlage der Arbeit der Anlagenmechaniker. Die Arbeit beinhaltet die Einzelteilherstellung mit der Hand, aber auch den Umgang mit CNC-Maschinen (Computerized Numerical Control – das sind Werkzeugmaschinen, die durch moderne Technik in der Lage sind, Werkstücke mit genauer Präzision auch für komplexe Formen automatisch herzustellen). Diese Einzelteile werden dann in Baugruppen zusammengefügt und schlussendlich zu Maschinen, Geräten und Apparaten montiert.
Zu der Arbeit des Anlagenmechaniker/-in gehört es auch das fertig montierte Gerät zu prüfen. Produziert es denn einwandfreie Produkte oder muss man nochmal Hand anlegen?
Aber auch Kundenkontakt ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Immerhin müssen die Anlagenmechaniker/-innen die Geräte an die Kund übergeben und diese in die Bedienung einweisen. Auch zu Wartungsterminen fahren die Anlagenmechaniker/-innen zu den Kunden.

Anforderungen

Auch für dieses Berufsbild gibt es die ein oder andere Eigenschaft, die für den Anlagenmechaniker/-in von großer Bedeutung sind.

Sorgfalt

Sorgfalt ist von besonderer Bedeutung, z.B. bei der Installation von Gasversorgungsleitungen oder der Überprüfung der Funktionen und Einstellwerte von Anlagen.

Teamfähigkeit

Teamfähigkeit erleichtert die Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften etwa beim Verlegen von Flächen­ oder Fußbodenheizungen

Werken

Wissen in Werken und Technik ist von besonderer Bedeutung in diesem Beruf, etwa für die praktische Anwendung von Metallbearbeitungs- und Verbindungstechniken.

Mathematik

Fundierte Kenntnisse in Mathematik sollten vorhanden sein, um beispielsweise den Bedarf an Rohren für die Installation einer Heizungsanlage zu berechnen.

Physik

Auch Physik ist wichtig für das Verständnis zu installierender Anlagen.

Inhalte der Ausbildung

Schulische Ausbildungsinhalte

Ohne die Berufsschule hättest du nicht das nötige Hintergrundwissen, das du für deine praktische Ausbildung im Ausbildungsbetrieb brauchst. Hier lernst du die vielen Werkstoffe, wie zum Beispiel verschiedene Metalle, kennen, lernst das Verhalten von Flüssigkeiten und Gasen und die Arbeit mit Werkzeugen wie zum Beispiel Hammer, Bohrer, Inbusschlüssel oder dem Schweißgerät kennen. Auch Mathe, besonders die Geometrie, ist für deinen Beruf als Anlagenmechaniker unverzichtbar, wenn du zum Beispiel technische Zeichnungen auswertest oder selbst Skizzen nach geometrischen Richtlinien anfertigst. In Physik wirst du dich mit physikalische Gesetzen auseinandersetzen, zum Beispiel im Bereich der Bauphysik. Du solltest also vor allem naturwissenschaftlich-technisches Interesse mitbringen, wenn du dich für eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker entscheidest. Aber auch die Fächer Deutsch und Englisch werden eine Rolle spielen, denn du musst selbst Dokumentationen über deine Arbeit anfertigen und Unterlagen, die zum Teil auf Englisch verfasst sind, verstehen können.

Betriebliche  Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb wird dir beigebracht, wie du deine Arbeitsläufe richtig planst und strukturierst, sodass du bis zum vorgegebenen Termin mit einem Projekt fertig wirst. Zu Anfang wird noch nicht alles rundlaufen und das ein oder andere Teil muss korrigiert oder erneut gefertigt werden. Das ist in der Ausbildung

Zahlen, Daten, Fakten

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Ausbildungsgehalt:

In den 3 Jahren zwischen 800 und 1050 € je nach dem in was für einem Ausbildungsbetrieb du arbeitest.

Schulabschluss

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein

Perspektiven

Arbeitsorte

Deine möglichen Arbeitsplätze nach erfolgreich bestandener Ausbildung sind Unternehmen der Metallindustrie, der Erdöl- und Erdgasförderung, Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke, Verkehrsbetriebe, Raffinerien, Betriebe des Elektroanlagenbaue und Betriebe der Chemie-Industrie.

Weiterbildung

Eine Ausbildung ist ein solider erster Schritt ins Berufsleben. Nach der Ausbildung kann es für dich aber noch weitergehen. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen ermöglichen dir, die Karriereleiter weiter nach oben zu klettern.
Mit Lehrgängen und Seminaren vertiefst du deine Kenntnisse in einem bestimmten Bereich aus dem Berufsfeld des Anlagenmechanikers, wie zum Beispiel:
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Blechverarbeitung
  • Gebäudetechnik
  • Schweiß-, Füge- und Trenntechniken
  • Steuerungs- und Regelungstechnik
  • Qualitätsprüfung
Eine berufliche Weiterbildung ermöglicht dir, einen erweiterten Titel zu erwerben und dadurch auch mehr Geld zu verdienen, zum Beispiel als:
  • Behälter und Apparatebauermeister
  • Industriemeister
  • Geprüfter Netzmeister
  • Staatlich geprüfter Techniker (verschiedene Fachrichtungen)
  • Geprüfter Konstrukteur
  • Technischer Fachwirt
  • Ausbilder
Auch ein Studium ist eine Option, sofern du das Fachabi oder Abi in der Tasche hast. Unter bestimmten Voraussetzungen steht dir ein Studium auch nach einer bestandenen Meisterprüfung offen.
  • Bachelor of Engineering Maschinenbau
  • Bachelor of Engineering Technische Gebäudeausrüstung und Versorgungstechnik
  • Bachelor of Engineering Verfahrenstechnik

Unternehmen die Anlagenmechaniker/ Anlagenmechanikerin ausbilden