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Auf der Suche feiert Premiere

Multimedia

Am vergangenen Freitag feierte der interaktive Spiel-Film "Auf der Suche" vom Cottbuser Filmemacher Erik Schiesko  Premiere im Weltspiegel. Auch PLANBAR war vor Ort und berichtet von der Premiere des Spiel-Films.

 

Spiel-Film – Was ist das denn?

Interaktiver Spielfilm oder Computerspiel mit Filmsequenzen. Egal wiederum man es dreht der Spiel-Film "Auf der Suche" ist eher ein Point-and-Click-Adventure, als ein Film. Das heißt, dass man Rätsel durch Einsammeln verschiedener Gegenstände lösen muss und so die Handlung vorangetrieben wird.

 

Worum geht's?

"Auf der Suche" hat zwei Handlungen. Eine davon spielt in der Gegenwart und dreht sich um den Protagonisten Lukas Zimmer. Er beginnt als Journalist bei der LAUSITZER RUNDSCHAU zu arbeiten. An seinem ersten Tag findet er im Archiv der Tageszeitung eine Todesanzeige und einen Artikel mit einem Bild. Das Ungewöhnliche daran, auf der Todesanzeige steht Lukas' Name und das Bild in dem Artikel sieht ihm verdächtig ähnlich. Lukas begibt sich auf eine spannende Suche, um das Rätsel des Fotos und der Todesanzeige zu lösen. Dabei muss er sich mit der DDR-Vergangenheit eines jungen Pärchens auseinandersetzten, dass die Flucht in den Westen plant.

 

Bildergalerie

 

Wie funktioniert's?

Das Ziel des Spielers ist es, das Rätsel des Fotos und der Todesanzeige zu lösen. Dafür begibt er sich, gemeinsam mit Lukas, auf die Suche nach Hinweisen an verschiedenen Orten, zum Beispiel der LAUSITZER RUNDSCHAU, dem Tagebau, einem verlassenen Lausitzer Dorf und viele weiteren Schauplätzen in der Lausitz.

Der Spieler wird also selbst aktiv, kann sich aber auch immer wieder zurücklehnen und die Filmsequenzen anschauen, die ebenfalls Hinweise zu den Lösungen des Rätsels geben.

 

Wer steckt dahinter?

Die Idee kommt von Erik Schiesko, einem freischaffenden Filmemacher aus Cottbus. Er hat schon viele Projekte realisiert, zum Beispiel zwei Spielfilme (Holger & Hanna - Und der ganze kranke Rest | Blaue Stunde) und viele Kurzfilme. Gedreht wurde mit verschiedenen Darstellern der Region, einigen professionellen Schauspielern, wie dem männlichen Hauptdarsteller Leander Linz, aber auch vielen Leihen, wie der weiblichen Hauptdarstellerin Vanessa Jordan-Heinrich.

Für die Rätselsequenzen im Point-and-Click-Adventure-Stile sind ein Programmierer und ein Spiele-Designer verantwortlich.

 

PLANBAR-Fazit:

Ich persönlich ziehe meinen Hut vor Erik Schiesko und seinem Team. Das Ganze ist unglaublich aufwendig produziert. Der Hauptdarsteller Leander Linz musste allein über 500 Texte einsprechen, denn egal, auf was man klickt, zu jedem Gegenstand und jeder Person gibt es einen Text.
Für die Premiere wurde das Spiel auf 2 Stunden gekürzt, sodass die wichtigsten Funktionen erklärt werden konnten. In der richtigen Fassung dauert das Spiel mindestens doppelt so lange. Viele Rätsel sind super knifflig deswegen sollte man wirklich Zeit und Lust beim Spielen mitbringen.

Auch die Geschichte hinter dem Spiel ist ziemlich spannend und man möchte unbedingt erfahren, was die Geschichte hinter dem Foto und der Todesanzeige ist.

Ich werde das Spiel auf jeden Fall spielen und mich an den Rätseln ausprobieren.

 

Die wichtigste Frage zum Schluss:

Wo findet man das Spiel und ab wann kann man es spielen?

Wahrscheinlich wird das ganze Spiel Ende Februar kostenlos im Netz zu finden sein, und zwar auf der Seite www.spielfilm.click. Hier könnt ihr euch nach Lust und Laune austoben, das Spiel ausprobieren und euch auf die Suche nach dem Rätsel des Fotos und der Todesanzeige begeben.