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Anschreiben: In 7 Punkten zum perfektem Einstieg

News rund um die Ausbildung

Du willst dich bei einem Unternehmen um eine Ausbildung bewerben, bist aber unsicher wie man ein Anschreiben richtig verfasst? Hier erfährst du die Geheimnisse eines guten Anschreibens:

Diese 7 Punkte sind der Aufbau deines Anschreibens

 

  1. Absender
  2. Datum
  3. Empfänger
  4. Betreff
  5. Anrede
  6. Anschreiben
  7. Abschluss

Beispielbewerbung:

Wie die fertige Bewerbung aussehen soll, findest du hier.

 

So wird das Datum in einem Anschreiben formatiert

Das Datum in eurem Anschreiben könnt ihr nummerisch mit Punkt (08.11.2015) oder alphanumerisch ( 8. November 2015 - mit Leerzeichen zwischen Zahl und Wort) schreiben.

 

Häufige Fehler beim Empfänger in einem Anschreiben

Beim Empfänger passiert es häufig, dass dieser nicht ausgetauscht wird, weil man sich ja bei mehreren Unternehmen bewirbt. Ein doofer Flüchtigkeitsfehler, der euch um das Vorstellungsgespräch bringen kann. Also darauf achten.

 

Das gehört in die Betreffzeile eines Bewerbungsanschreibens

In die Betreffzeile schreibt ihr die Bezeichnung, als was ihr euch bewerben wollt, aber ohne das Wort „Betreff“ zu verwenden. Also z.B.: Bewerbung zur Ausbildung als Medienkauffrau Digital und Print.

 

Wenn du einen namentlichen Ansprechpartner im Unternehmen hast, nutze diesen als Empfänger. Das zeigt, dass du sorgfältig recherchiert hast und dich bereits mit dem Ausbildungsbetrieb auseinandersetzen konntest. Solltest du nirgends einen persönlichen Ansprechpartner finden, kannst du einfach im Unternehmen anrufen und nach der zuständigen Person fragen. Zur Not kannst du auch "Sehr geehrte Damen und Herren" schreiben.

 

So präsentierst du dich im Anschreiben am besten

Merkt euch drei Sachen für das Anschreiben: Struktur, Bezug, Sorgfalt!

Ein Anschreiben sollte nie länger als eine Seite sein und verwendet wird Schriftgröße 12, wichtig ist auch das ihr einfache Sätze verwendet und keine Verschachtelungen. Zum Anfang solltet ihr die Anzeige auf die ihr euch bewerbt genau „analysieren“. Es hilft wenn ihr sie in Muss – und Kann-Anforderungen gliedert. Um Struktur in das eigentliche Anschreiben zu bringen, ist es sinnvoll wenn man es, gedanklich, in drei Abschnitte teilt, genau wie in einem Aufsatz: Einleitung, Hauptteil  und Schluss.

 

So schreibt ihr eine Einleitung im Anschreiben

Achtet darauf, dass der erste Satz, der Einleitungssatz, eine Fortführung der Anrede ist. Heißt, es ist kein neuer Satzanfang und somit wird klein begonnen. In der Einleitung solltet ihr die Firma, das Stellenangebot, die Quelle und euch selber erwähnen. Aber verpulvert nicht alles in der Einleitung, sonst habt ihr für das restliche Anschreiben nichts mehr, geht am besten von maximal 3 Zeilen aus.

 

Der Hauptteil eines Bewerbungs-Anschreibens

Im Hauptteil stellt ihr euer eigenes Profil vor. Achtet dabei auf die Muss-Anforderungen aus der Stellenanzeige, denn die sollten möglichst deckend sein. Hier habt ihr die Möglichkeit den Empfänger von euren fachlichen und persönlichen Qualitäten zu überzeugen, nehmt dabei jedoch immer wieder Bezug auf die Anzeige. Verleiht dem Anschreiben eure persönliche und individuelle Note, benutzt bloß keine Vorlagen sondern seit kreativ, aber nicht exotisch.

 

Zu guter Letzt der Schlussteil deines Anschreibens

Im Schlussteil müsst ihr all eure Motivation, die bestimmt nach etlichen Absagen schon am Boden liegt, nochmal  zusammen kratzen und kurz & knackig erklären warum ihr gerade diese Ausbildung, bei diesem Unternehmen absolvieren wollt. Ein nettes „Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr“ rundet die ganze Sache ab.

 

Zum Abschluss dann nochmal ein symbolisches „Mit freundlichen Grüßen“ oder auch „Herzliche Grüße“  und darunter setzt ihr dann eure handschriftliche Unterschrift, die Vor-und Nachnamen enthält. Alle weiteren Anlagen finden darunter Platz.

 

Kein Konjunktiv in Bewerbungen!

Wichtig ist, dass ihr den Konjunktiv aus der Bewerbung verbannt. Sätze wie „Ich glaube ich könnte mich gut in ein Team integrieren“ haben hier nichts zu suchen, denn der Konjunktiv (Möglichkeitsform!) zeigt, dass ihr von euch selber überhaupt nicht überzeugt seid. Dabei wollen wir den Leser eurer Bewerbung doch motivieren euch einzuladen.

 

Besser würde es klingen wenn ihr schreibt „Ich kann mich gut in ein Team integrieren, denn….“. Eure Behauptungen müssen ja auch begründet werden und Möglichkeiten hierfür wären z.B.: die Mitgliedschaft in einem Sportverein, idealer Weise eines Mannschaftssportes oder die Arbeit in einer Theater AG und so weiter. Dinge die dem Leser zeigen, dass ihr wirklich wisst was Teamwork heißt.

 

Wenn denn dann wirklich alles fertig ist, lest euch die Bewerbung sorgfältig durch. Lasst Freunde oder Eltern auch nochmal lesen, ein Außenstehender hat immer eine distanziertere Sicht und kann gute Hinweise geben.  Die häufigsten Fehler sind Komma- und Rechtschreibfehler, also auch nochmal alle Satzzeichen prüfen.

 

Weiter geht es mit dem tabellarischen Lebenslauf

 

Im nächstem Teil unserer Serie erfahrt ihr alles über den tabellarischen Lebenslauf.