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acid fridge „Schrottplatz der gestörten Persönlichkeiten“

Leben

acid fridge – das sind 5 junge Musiker aus dem wunderschönen Erzgebirge. PLANBAR sprach mit ihnen über ihre Musik, ihr erstes Album und ihre Ziele für die Zukunft.

Ihr macht seit 2012 zusammen Musik. Wie habt ihr zusammengefunden?

Wir sind alle schon länger miteinander befreundet. Daniel schreibt schon immer gern Liedtexte, spielt aber selbst kein Instrument und war deshalb froh, mit Denny jemanden zu finden, um ein Musikprojekt zu starten. So entstand dann 2013 das Video zu „Merci, dass es dich gab“ innerhalb von nur ein paar wenigen Tagen. Durch die gute Resonanz auf YouTube und bei facebook haben wir dann beschlossen, dass wir aus dem Projekt „acid fridge“ eine richtige Band machen wollen. Wir wussten auch ungefähr, welche Leute wir für diese Art von Musik begeistern konnten und so haben wir uns dann auch relativ schnell in der jetzigen Besetzung zusammengefunden und neue Ideen verwirklicht.

Beschreibt eure Musik. Was macht euch aus?

Tja, das ist heutzutage gar nicht so einfach. Eigentlich behauptet ja heute jede Band von sich, einen eigenen Musikstil erfunden zu haben. Wir haben das alles bisher nicht so klar definiert und uns sehr viel ausprobiert. Klar, es ist deutschsprachige Rockmusik, aber wir bewegen uns da vom Indie/Alternative auch durchaus mal in poppigere Gefilde. Uns ist da schon sehr wichtig, dass es sich für uns gut und stimmig anfühlt und vor allem anhört und wir damit zufrieden sind. Alle Fünf haben bei uns eigene musikalische Vorgeschichten, Vorlieben und Interessen und bringen da interessante Einflüsse mit.

Wie entstehen eure Liedtexte? Sind es vor allem persönliche Erlebnisse/Erfahrungen, die ihr dort niederschreibt?

Die Texte schreibt Daniel bei uns alle alleine. Hier und da gibt es dann bei der musikalischen Umsetzung schon noch kleine Änderungen, aber zum größten Teil haben wir großen Respekt vor dem, was er schreibt, so wie er vor unserer Arbeit als Musiker bzw. Komponisten. Klar ist es so, dass man irgendwo immer seine eigenen Gedanken und Gefühle in Texten verwirklicht, was aber nicht unbedingt heißen muss, dass die Texte haargenau so erlebte Situationen widerspiegeln. Bei vielen Liedern geht es oft nur um eine ganz bestimmte Lebenssituation oder nur einen kurzen Moment und die damit verbundenen Emotionen, die beschrieben und ausgewertet werden.

acid fridge

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Im November erschien euer erstes Album „Schrottplatz der gestörten Persönlichkeiten“. Herzlichen Glückwunsch erst einmal dazu. Soweit ich weiß, habt ihr euer Album allein produziert. Sicherlich war es nicht nur einfach: Wie stolz seid ihr auf euch?

Danke. Ehrlich gesagt war es ein ganz schöner Berg an Arbeit, der auch nicht immer nur Spaß gemacht hat. Als wir damals von Bernd von Asamur Music in Mildenau das Angebot bekommen haben, bei ihm aufnehmen zu können, war uns wohl allen nicht klar, dass es mehr als nur ein paar Tonspuren bedarf, um ein Album zu produzieren. Das Ganze muss dann auch gut klingen und zusammen mit einem stimmigen, optischen Konzept an ein Presswerk geschickt werden. Und da sprechen wir nur über das, was für die Außenstehenden am Ende erkennbar ist. Das muss ja auch rechtlich stimmig sein und irgendwie finanziert werden. Aber das Gefühl, nach all dieser Arbeit eine CD mit seinen eigenen Sachen in der Hand zu halten, lässt einen das Alles sofort vergessen und macht einfach nur unheimlich Stolz.

Welcher Song auf dem Album ist für euch von größter Bedeutung? Was macht ihn für euch so besonders?

Man sollte keinen Song besonders hervorheben, da hat wohl auch jeder von uns eine ganz eigene Meinung dazu. Uns liegt jeder Song auf dem Album am Herzen und es wäre vermessen, irgendetwas besonders hervorheben zu wollen. Wir geben bei unserer Arbeit immer 100% und ein neues Lied fertiggestellt zu haben, ist einfach immer ein großartiges Gefühl.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft? Wo wollt ihr hin? Welche Ziele habt ihr?

Wahrscheinlich wünscht sich jede Band, reich und berühmt zu werden und den großen Durchbruch zu erlangen. Aber man sollte wohl bescheiden bleiben und die Chancen nutzen, die sich ergeben. Wir wollen in der nahen Zukunft den Fokus vor allem darauf legen, Live mehr Erfahrungen zu sammeln und uns vielleicht sogar eine kleine Fanbase aufzubauen. Natürlich haben wir auch schon jetzt neue Lieder in Planung, die wir euch im nächsten Jahr hoffentlich präsentieren können und das ein oder andere neue Video wird es sicherlich auch von uns geben.

Die wichtigste Frage zuletzt: Wo kann man euer Album „Schrottplatz der gestörten Persönlichkeiten“ erwerben?

Neben Amazon, itunes und Co. kann Jeder, der die Band zu 100% unterstützen will, auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/acid.fridge vorbei schauen und findet dort auch den Link zu unserem Shop, wo man das Album als Digipack bestellen kann.

Vielen Dank für das interessante Interview und viel Erfolg bei eurer musikalischen Karriere!