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Abenteuerspielplatz Tagebau – das Feel Festival 2016!

Musik

Vom 7. bis 11. Juli wurde die frühere Mondlandschaft im Tagebau bei Finsterwalde aus ihrem Schlaf geweckt, um Zeuge einer der wohl größten und schönsten Partys zu werden, die Brandenburg zu bieten hat: dem Feel Festival 2016!

Bei bestem Sonnenbrandwetter fanden sich mehrere tausend Festivalbegeisterte zusammen, um unbeschwert im Schatten der stillgelegten F60-Förderbrücke den Alltag für einige Zeit zu vergessen. Dazu laden unter anderem das schöne Panorama des Tagebausees und das sehr aufwendig gestaltete und dekorierte Gelände ein. Wenn man sich von obskuren Leinwänden voller Augen oder pulsierenden Lichtinstallationen abgewendet hat, stolpert man direkt durch die nächsten Bäume an Hängematten und kuschligen Rückzugsorten direkt zu… na, was?
Richtig – der nächsten Bühne !

Gute Musik und jede Menge Workshops

Die Musik ist auf dem „Feel“ wirklich überall und jederzeit zu spüren. Selbst wenn man sich nicht direkt den wummernden Bässen aussetzt, so durchdringen deren Vibes doch permanent die Luft und lassen das Festival vor allem eins nicht werden: ruhig und langweilig. Das Publikum nimmt’s begeistert an und bewegt sich – jeder auf seine Weise - dazu. Natürlich lebt hier alles von den Besuchern und die nehmen die vielfältigen Möglichkeiten gerne an. Tagsüber kann man sich, wenn man noch genug Energie vom Vortag hat, in zahlreichen Workshops mit Themen von Nachhaltigkeit bis Anti-Kater-Programmen, von Siebdruck bis hin zum Partneryoga beschäftigen oder einfach die Sonne am Strand genießen.

Bosse, Frittenbude & Co.

Plagt einen der Kohldampf, dann nichts wie ab zu einem der zahlreichen Delikatessen-Stände, wo man von Pommes und Handbrot, bis zur veganen Küche alles vorfindet. Dann kann es eigentlich auch direkt wieder weiter gehen: Tanzen, Feiern, Genießen! Musikalisch ist das „Feel“ zwar eher an Bass-Musik in allen Varianten orientiert, doch tatsächlich finden sich schon beim erstmaligen Blick auf das vorher geheime Line-Up auch bekannte Bands wie Bosse, Turbostaat oder Frittenbude auf dem rappelvollen Plan. Und auch DJ-Größen wie Kid Simius oder Oliver Koletzki brachten das Festivalvolk in Stimmung.

Und wenn man mal genug von all dem Trubel haben sollte, legt man sich einfach entspannt auf die Dünen am Strand und lässt den Blick über all die glitzernden und leuchtenden Spots wandern, die dem „Feel“ auf jeden Fall eine ganz eigene Note verleihen. Da werden auch so normale Festivalprobleme wie Klos am Rande der Kapazität oder die zugegeben etwas merkwürdige und teilweise nervige Dauerbeschallung unseres Camps durch die „Manyfield-Bühne“ zur Nebensache.

 

Bildergalerie


Optisch und akustisch weiß dieses kleine Festival wirklich zu überzeugen, nicht umsonst strömen die Besucher aus allen Teilen Deutschlands und anderen Ländern mittlerweile in die Lausitz. Also, wenn ihr noch nicht da wart: Pflichttermin 2017!

 

Tobias Fischer & Hannes Großkurth