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9. Tag – Fahrrad fahren in Dänemark

Blog

Nico

Da Richard heute bereits um 8 Uhr ein Meeting zu besuchen hatte, entschied er sich, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Balasz blieb verletzt zu Hause und Maris konnte mich nicht fahren können – so fuhr ich mit der Bahn nach Lem.

Dort erwartete mich ein etwas längerer Fußmarsch, da mein erstes Meeting in einem anderen Gebäude stattfand. Doch überpünktlich dort angekommen, erklärte mir Tina den ECM-Prozess(Engineering Change Management) bei Vestas (auf den ich an dieser Stelle aus Zeit- und Verständnisgründen nicht näher eingehen möchte…). Nach einem kleinen Bifi-Snack auf dem Rückweg, startete ich den Arbeitstag gegen viertel 10 im gewohnten Umfeld. Da diese Woche eine Kollegin aus dem Urlaub zurückkehrte, bekam ich heute die Gelegenheit, ihre Arbeit näher kennenzulernen. Nach dem Lunch nahm sich Anna Julia eine Stunde Zeit, um mir erste Aufgaben für die nächsten Tage zu erläutern. Dabei geht es hauptsächlich darum, vorhandene IPs (Internal Procedures) zu kontrollieren und festzustellen, welche im aktuellsten Template geschrieben sind und welche verändert werden müssen. Darüber hinaus soll getestet werden, ob Hyperlinks in den Dateien funktionieren und auf gültige Dokumente verweisen. Eine aufwendige, aber zugleich herausfordernde Arbeit, bei der meine Englischkenntnisse auf die Probe gestellt werden. Nach ein wenig Eingewöhnungszeit und ersten Arbeitsschritten war es dreiviertel 4 und ich machte mich auf den Weg zum Bahnhof…

Richard

Fahrrad fahren war heute angesagt. Um acht Uhr war ein wichtiges Meeting und mit Zug würde ich einige Minuten zu spät kommen. Das war also keine Möglichkeit. Es blieb mir nichts weiter übrig, als um halb sieben aufzustehen und mich eine halbe Stunde später auf meinen Drahtesel zu schwingen.
In Dänemark ist Fahrrad fahren doch etwas anders als in Deutschland. Hier ist es wirklich sehr flach, dafür tut der Wind sein Bestes, damit Fahrrad fahren trotzdem anstrengend bleibt. Glücklicherweise fuhr ich früh genug los, sodass ich pünktlich zum Meeting eintraf. Im Verlaufe des Tages merkte ich die Anstrengung am Morgen und wurde zunehmend müder. Nach einem anstrengenden Tag durfte ich, zum Glück bei Rückenwind, wieder zum Campus fahren.

Kühlschrank leer! Getränke alle! Das klingt nach Einkauf. Nach ein wenig Ruhe auf unseren Zimmern trafen wir uns, um unsere Einkaufsliste ein wenig zu füllen. Dabei gingen uns allmählich die Ideen aus, denn bereits die Mahlzeiten der vorhergehenden Woche zu wiederholen kam nicht infrage! Dank Facebook fragte Nico schnell bei einer Freundin aus der Heimat nach (danke Anja^^), sodass der Essensplan für die Woche mühelos erstellt werden konnte. Nach rekordverdächtigen 25 Minuten im „Super Brugsen“ waren wir nach einer Stunde wieder im Career Campus und kochten simpel „Nudeln mit Käsesoße“, welches sofort einen vorderen Platz in den „Essens-Charts“ ergatterte. Wie jeden Tag wurden anschließend zwei Runden Kicker gespielt (bei denen Richard natürlich gewann) und Kontakt zur Heimat aufgenommen. Für „Batmen Begins“ im Wohnzimmer waren wir zu erschöpft, immerhin sollte der Film erst um 9 starten…