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5. Tag – Achtung! Druckerschwärze.

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Als es zu Anfang hieß "ihr sollt mal in alle Bereiche reinschnuppern", war damit auch die hauseigene Druckerei gemeint. So richtig Freude kam da nicht auf, aber bei 13 Uhr Arbeitsbeginn und das Wochenende im Blick konnte man damit schon recht gut leben.

"Denkt an die Druckerschwärze.. - also zieht euch ältere Kleidung an!". Gesagt, getan. In Klamotten, welche man eigentlich nur daheim anziehen würde, starteten wir zur Mittagszeit unsere Arbeit in der Druckerei.

Abwechselnd standen wir an verschiedenen Stationen, welche sind als anders herausstellten als erwarten. Unter anderem wogen wir die genaue Stückzahl der Beilagenzettel ab und bündelten sie mit einer ziemlich coolen "zipp-zipp"-Maschine. Wer nicht an solch einer Station war, der packte eine neue Ausgabe der Balaton Zeitung in Umschläge, welche später an Abonnenten aus ganz Europa verschickt wurden.

Durch die recht eintönige Arbeit verging die Zeit nur zäh. Da halfen die anregenden Gespräche mit den anderen Mitarbeitern und Aushilfen sehr. So wurde es mit zunehmender Stunde immer lustiger und die Arbeit machte langsam echt Spaß. Doch keine Angst - die Schichtleiterin sorgte dafür, dass kein Chaos ausbrach und wir trotzdem brav unserer Arbeit nachgingen.

Schnell wie wir waren, durften wir dann sogar etwas früher als geplant Feierabend machen. Rückblickend war die Arbeit dort garnicht so schlimm wie befürchtet. Es hat teilweise sogar echt Spaß gemacht. Aber mal ganz unter uns .. so jeden Tag müsste man das jetzt nicht unbedingt haben. *zwinker*

Aber egal. Die erste Woche war überstanden und das Wochenende haben wir uns richtig verdient. Gleich Montag sollte der straffe Zeitplan weiter gehen, doch daran wollte Freitag natürlich noch keiner denken. Seid gespannt wie's in der zweiten Woche weitergeht!