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3A im PLANBAR-Interview

Musik

„Sind wir Freunde“ heißt die aktuelle Single von Adam (16), Abel (15) und Aaron (17) – kurz: 3A. Damit haben die Newcomer vom Niederrhein schon jetzt die Plattenläden erobert (PLANBAR berichtete). Im März veröffentlichen die Geschwister außerdem ihr erstes Album mit 12 Songs. Wir von PLANBAR haben mit den drei Jungs über ihre musikalischen Anfänge, über Eltern und über geklaute Hosen gesprochen…

Sommer- oder Winterurlaub?

Sommerurlaub! (alle)

 

E-Mail oder Brief?

Aaron, Abel: E-Mail!      Adam: Brief, weil er persönlicher ist.

 

Kino oder DVD?

Eher DVD, aber Kino ist immer etwas Besonderes.

 

Jeans oder Jogginghose?

In der Schule immer Jeans, aber zu Hause lieber die lässige Jogginghose.

 

Frühaufsteher oder Langschläfer?

Langschläfer! (alle) Leider macht uns dabei die Schule immer einen Strich durch die Rechnung.

 

Ist euer Handy ein Nutzgegenstand oder der beste Freund?

Nutzgegenstand. Obwohl, wir schon traurig sein würden, wenn das Handy mal kaputt ginge. Also doch bester Freund. (Aaron und Adam)

 

Was fällt euch spontan ein zu…

Familie… das sind wir, weil wir immer zusammen sind. Ab und zu gibt’s auch mal Streit, zum Beispiel weil der eine dem anderen eine Hose klaut. Aber das endet meist in einer Umarmung.

 

Facebook…benutzen wir alle drei mindestens jede halbe Stunde.

 

Liebe…ist das Hauptthema unseres Albums, viele Songs haben mit Mädchen zu tun. Wir sind da ja auch alle in dem Alter, in dem das schon eine große Rolle spielt bzw. gerade anfängt.

 

Olympia…hat uns eher weniger interessiert. Wir schauen lieber die Sommerspiele, weil wir’s nicht so mit Skifahren und Schnee haben.

 

Die Frage aller Fragen: Wie seid ihr zur Musik gekommen?

Im Grundschulalter haben wir zu Weihnachten mal ein Schlagzeug und eine Gitarre bekommen. Irgendwie müssen wir es dann über die Weihnachtsfeiertage übertrieben haben mit der Lautstärke, sodass uns unser Vater die Instrumente wieder wegnahm und in den Abstellkeller steckte. Das wollten wir so aber nicht akzeptieren. Ein Jahr später ging ich schließlich in die Musikschule und lernte dort richtig Schlagzeug zu spielen, meine Geschwister folgten mir dann. Irgendwann fingen wir an, auch gemeinsam zu spielen. Wir coverten Songs, wenn uns langweilig war, oder spielten mit, wenn jemand Noten von einem neuen Titel mit nach Hause brachte.

 

Irgendwann wurden eure Schritte dann etwas größer…

Über die Musikschule kamen wir zu ersten Auftritten bei Stadtfesten. Dort sahen uns dann Leute, die uns gut fanden und uns wiederum neue Auftritte verschafften. So ging das weiter. Schließlich lud uns der Vater einer Schulkameradin mal in sein Home-Studio ein, wo wir ein paar Titel aufnehmen konnten. Das gefiel ihm offenbar so gut, dass er uns über seeeehr viele weitere Bekannte einen Kontakt zu Peter Hoffmann vermittelte. Das ist der ehemalige Produzent von Tokio Hotel. Und mit ihm haben wir auch unser Album aufgenommen.

 

Die Fachpresse sagt schon heute, ihr hättet das Potential wie einst „Tokio Hotel“. Wie war es, als ihr festgestellt habt, dass ihr erfolgreicher sein könnt, als andere Musikgruppen aus eurem Umfeld?

Erstmal hat niemand von uns wirklich damit gerechnet, dass wir einen Plattenvertrag bekommen könnten oder sogar mal die Charts erreichen würden. Als dann aber alles danach aussah, war es natürlich ein tolles Gefühl. Wir haben versucht, trotzdem auf dem Boden zu bleiben und nicht irgendwie eingebildet zu wirken. Denn es gibt an unserer Schule ja auch noch andere Gruppen, die Musik machen, aber eben keinen eigenen Plattenvertrag haben.

 

Welche Erfahrungen habt ihr beim Thema Neid gesammelt?

Eigentlich gar keine. Unsere engen Freunde stehen alle hinter uns und finden es toll, dass wir die Möglichkeit haben, ein Album aufzunehmen. Auch die Schule unterstützt uns, denn die sind ja stolz drauf, dass wir Schüler von ihnen sind.

 

Ihr geht alle drei noch zur Schule. Wie schafft ihr es, Schule und Musik unter einen Hut zu bekommen?

Bisher hatten wir noch nicht so viele Termine, wegen denen wir in der Schule fehlen mussten. Wir versuchen auch, dass wir möglichst in den Ferien oder am Wochenende ins Studio fahren oder an Touren wie der mit Tyler Ward teilnehmen. Aber bisher klappte das noch alles ganz gut. Aaron macht gerade seine Fahrschule und kann wegen der vielen Termine manchmal nur alle zwei Wochen dorthin.

 

Welche Hobbies habt ihr noch neben der Musik?

Sport! Früher haben wir Fußball gespielt, haben das aber irgendwann aufgegeben, weil dafür zu viel Zeit drauf ging. Heute gehen wir ins Fitness-Studio, vor allem Adam und Aaron. Und Abel liest viel oder zockt.

 

Was sagen eigentlich eure Eltern zu eurer Musikkarriere?
Unsere Eltern unterstützen uns, glauben fest an uns und fahren uns vor allem immer überall hin, weil wir ja noch keinen Führerschein haben.

 

Welche Pläne habt ihr für die Zeit nach der Schule?

Am liebsten würden wir natürlich bei der Musik bleiben und 3A auch beruflich weiterführen wollen. Bisher hat sich auch noch nie ein anderer Berufswunsch ergeben. Wir denken, dass es also irgendwas mit Musik wird.

Danke, dass ihr euch für uns Zeit genommen habt und viel Erfolg für die Zukunft!