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15. Tag – ‚Man kann nicht nicht kommunizieren..‘

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Kommunikation ist nicht nur das A und O bei einer Zeitung, sondern auch im richtigen Leben. Darum starteten wir am letzten Tag der Rundschau-Rallye in den zweiten Teil der Kommunikationsschulung.

Ja ihr habt richtig gelesen - dies ist unser LETZTER Rallyetag! Das bedeutet, ab Montag geht der Ernst des (Berufs-)Lebens so richtig los und wir arbeiten in verschiedenen Abteilungen. Aber lasst uns daran noch nicht denken, sondern lieber unseren letzten gemeinsamen Freitag genießen.

Gewohnt entspannt fingen wir mit ein paar Übungen an, welche sich leichter anhörten, als sie letztendlich waren. So hieß es z.B.: "Gestalte dein eigenes Stellengesuch in einer Zeitung!"  Erstes Problem - was wollen wir denn eigentlich werden? Der Fantasie war keine Grenzen gesetzt und so war vom Architekt bis zum Fitnessökonom alles dabei. Doch schon tat sich das nächste Problem auf - wie formuliere ich in möglichst wenigen und kurzen Sätzen, dass ich die beste Wahl bin? Doch mit unserer unendlichen Kreativität löste sich auch dieses Problem schnell in Luft auf.

Weiter ging es mit einem lustigen Spielchen, in welchem wir unsere Fragetechniken üben sollten. Frau Jahn las eine kleine Geschichte vor, in der z.B. ein Unfall passiert ist, und wir sollten mit Fragen herausfinden, was denn geschah. Hört sich nicht sonderlich schwer an? Nun nicht ganz - hab ich erwähnt, dass wir jeweils nur eine Fragetechnik verwenden durften? So gestaltete sich die Sache immer verzwickter, doch mit etwas Übung lösten wir manche Fälle auf Anhieb - ganz zum Verblüffen von Frau Jahn. *smile

Bevor es in die wohlverdiente Mittagspause ging, bekamen wir die Aufgabe, noch einmal eine kleine Präsentation vorzubereiten.  Diesmal sollten wir vorstellen, wie man denn Kunden halten bzw. zurückgewinnen kann. Gesagt - getan.. und ab zum Essen.

Ohne uns weiter große Gedanken darüber zu machen, kehrten wir in den Raum zurück, in welchem auf uns die Überraschung vom Vortag wartete. Schon wieder mussten wir uns vor Führungspersonen präsentieren -  das hätten wir uns nach dem gestrigen Tag auch denken können. Jedoch stellten wir uns an diesem Tag viel geschickter an und beherzigten die Tipps, welche uns gegeben wurden.

Zum Ende des Schulungstages hin folgten erneut Kundengespräche im Call-Center. Wie immer herrschte davor totale Nervosität, doch Frau Jahn verstand es, uns mit vielen hilfreichen Tipps und Tricks die größte Angst zu nehmen. So gut vorbereitet trauten sich auch die Schüchternsten ans Telefon und nachdem alles vorbei war, hatten wir dieselbe Erkenntnis wie am Vortag, nämlich: War doch garnicht so schlimm!

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns ins Wochenende. Rückblickend vergingen diese Wochen wie im Flug und wir werden diese schöne gemeinsame Zeit wohl sehr vermissen.